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und Aktuelles
Berolina-Duett beim Warnemünder Traditionsturnier
29.05.2010
Lars
Bauerfeind (120 kg GR) und Sergey Garmash (66 kg GR) vertraten den SC
Berolina 1903 e.V. beim Warnemünder Traditionsturnier. Für Lars war es
die Wettkampfpremiere.
Der Blick auf die Kampflisten offenbarte,
dass auf beide Athleten Schwerstarbeit zukommen sollte. Der
Männerbereich war zwar nicht quantitativ, dafür aber qualitativ
hochkarätig besetzt. Sergey musste gleich den ersten Kampf
gegen Eugen Taubert (SC Roland Hamburg) bestreiten. Er blieb sowohl
beim 1:3 in Runde 1 als auch beim 0:5 in Runde 2 gegen den späteren
Sieger dieser Gewichtsklasse chancenlos. Im zweiten Duell ging Sergey
gegen Alexander Kasarinow (Greifswalder RV) konzentrierter zu Werke. In
der ersten Runde erhielt er nach 1:30 Minuten den Vorteil und konnte
seinen Gegner zweimal rollen, was allerdings jeweils nur einen Punkt
brachte, insgesamt aber zum Rundengewinn langte. Auch in der Unterlage
in Runde 2 war Sergey der Bessere. Er konnte einen Rollenansatz
abfangen und gewann den Durchgang mit 3:0. Hallenluft durfte Sergey
dann im 3. Kampf gegen Christoph Bast (Frankfurt/Oder, u.a. Deutscher
Vizemeister der Junioren 2008) schnuppern. Mit zwei herrlichen
Überwürfen beendete Bast beide Runden vorzeitig. Sergey hatte trotzdem
noch nicht genug und gewann noch einen Freundschaftskampf gegen den
Greifswalder Jonas von Glasenapp in 2 Runden jeweils mit 1:0. Mit dem
Gesamtplatz 3 und einer Prämie von EUR 30 - gestiftet von der Firma
Rostocker Dachdecker-Bau GmbH - konnte Sergey am Ende aber durchaus
zufrieden sein.
Auch Lars hatte starke Gegnerschaft. Gegen
Sebastian Göldner (RC Germania Potsdam), Thomas Tonn (PSV Rostock) und
Tom Zymara (Greifswalder RV) blieb Lars ohne Möglichkeiten, konnte aber
mit einem Punktgewinn gegen Zymara ein Achtungszeichen setzen. Gegen
David Humrich (Greifswalder RV) war sogar ein Sieg möglich, letztlich
gab es allerdings mit 0:3 und 0:7 doch noch eine deutliche Niederlage.
Gesamtsieger wurde Thomas Tonn.
In den weiteren Kämpfen setzten
sich die Favoriten durch. Im GR-Stil wurden Alexander Frey (SV
Warnemünde - 60 kg), Brian Tewes (RC Germania Potsdam - 74 kg),
Christopher Krowiorz (Frankfurt/Oder - 84 kg) Sieger. Im freien
Ringkampf triumphierten Kirk Reimer (Lugau), Christian Nützmann (SV
Warnemünde - 66 kg), Steffen Lübcke (PSV Rostock - 74 kg), Fabian
Albrecht (RC Germania Potsdam - 84 kg) und Radek Dublinowski (RV
Thalheim - 96 kg).
Der Dank gilt den Organisatoren des SV Warnemünde um Ronald Schwarze.
WR
Offene Berliner Meisterschaften GR - Sergey Garmash holt Titel
16.01.2010
Soll
man über einen solchen Wettkampf viele Worte verlieren? Diese Frage
muss man sich schon stellen angesichts von gerade einmal 8 Teilnehmern
und 3 ausgetragenen Kämpfen bei den Offenen Berliner Meisterschaften
der Männer im griechisch-römischen Stil. Dabei hatte Gastgeber Vfl
Tegel alles getan, um den Sportlern ein gutes Umfeld zu bieten.
Lediglich in den Gewichtsklassen bis 60 kg, 66 kg und bis 96 kg wurde
jeweils 1 Kampf ausgetragen. Die Gewichtsklassen bis 55 kg und bis
84 kg blieben gänzlich unbesetzt
Für
den SC Berolina wollten es Sergey Garmash (66 kg) und Stephan Jablonski
(120 kg) wissen. Stephan wurde kampfloser Meister. Im Limit bis
66 kg gingen immerhin 4 Sportler über die Waage, aber aus
unerfindlichen Gründen zogen die beiden Greifswalder Ringer ihre
Meldung zurück. So hatte Sergey mit Jan Gumtz vom SV Berlin-Buch
lediglich einen Gegner. Diesen demontierte er in beiden Runden
vorzeitig mit 6:0 und technischer Überlegenheit. Nach Platz 2 im
vergangenen Jahr nun also der Meistertitel, aber angesichts der
Gesamtumstände konnte auch bei Sergey nicht so recht Freude aufkommen.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Offenen Berliner Meisterschaften der
Männer im kommenden Jahr wieder größerer Resonanz erfreuen und dann
auch die etablierten Berliner Vereine zahlreicher vertreten sind.


Knapp am Erfolg vorbeigeschrammt: KG Berolina/Preußen - Hennigsdorfer RV 18:19
27.9.2008
Die wahre Party im Prenzlauer Berg hätte am vergangenen Samstag nicht
in der Kulturbrauerei, sondern in der Sporthalle des SV Preussen in der
Stahlheimer Strasse stattfinden können. Ein lächerliches Pünktchen
fehlte jedoch der Kampfgemeinschaft Berolina/Preussen am Ende einer
dramatischen Auseinandersetzung mit dem Hennigsdorfer RV, um zumindest
einen Zähler auf dem eigenen Konto verbuchen zu können. Die
Entscheidung über den Gesamtsieg fiel erst im letzten Duell des Abends
zwischen Mike Böhm und Gästekapitän Norman Brennert. An Kampfgeist
mangelte es den Berlinern nicht. Jeder holte alles aus sich heraus,
alleine die Belohnung blieb ihnen am Ende des Tages verwehrt. Trotz
dessen wurden den zahlreichen Zuschauern spannende und attraktive
Kämpfe geboten.
55 kg - FR - Bors-Ali Eskiew kampflos 0:4 - Gesamt: 0:4 Ferhad
Qasimow war kurzfristig erkrankt. So mussten die 4 Punkte kampflos
abgegeben werden. Der Hennigsdorfer trug im Verlaufe der Veranstaltung
einen Freundschaftskampf gegen Marcus Geimer aus. Beim Stand von
bereits 8:0 in der ersten Runde konnte der starke Eskiew den Berliner
nach einem Schulterwurf vorzeitig besiegen.
120 kg - GR - Sören Schwuchow kampflos 4:0 - Gesamt: 4:4
Ulf Martischewski ging für die Gäste über die Waage, trat dann aber nicht zum Kampf an. So wurde es ein ruhiger Abend für Sören.
60 kg - GR - Sören Kühn - Philipp Hermann 4:0 (7:0, 3:0 Schultersieg rot).- Gesamt: 8:4 In
der ersten Runde rollte Sören seinen Gegner kreuz und quer über die
Matte und beendete die Runde vorzeitig. Im zweiten Durchgang folgte ein
ansatzloser Kopfhüftschwung und diese Gelegenheit zum Schultersieg ließ
sich der Fuchs Sören nicht nehmen.
96 kg - FR - Volkan Erol - Bernd Brennert 0:3 (0:3, 2:4, 0:4) - Gesamt: 8:7 Bernd
Brennert war als Ersatzmann bei den Gästen nominiert und wollte sich
für seine letztjährige Schulterniederlage gegen Volkan revanchieren.
Volkan nahm den Kampf sehr gut an und ließ nicht viel zu. In der
zweiten Runde war er sogar drauf und dran, bei eigener 2:1-Führung
einen Punkt für die KG zu sichern. Das klappte dann leider doch nicht.
Trotzdem ein starker Auftritt von Volkan und ein Teilerfolg, da er
zumindest nicht die volle Punktzahl abgab.
66 kg - FR - Patricio Harriague-Llanos - Daniel Krebs 3:1 (1:0, 3:0, 1:3, 2:0) - Gesamt: 11:8
Patricio bestätigte seine gute Verfassung. In den Runden 1 und 2 ließ
er dem Hennigsdorfer mit starken Beinangriffen keine Chance. Schade war
der Rundenverlust. Aber Patricio steckte auch diesen kleinen Rückschlag
gut weg und brachte den Kampf mit hoher Konzentration nach Hause.
84 kg - GR - Alexander Menter - Tim Siebert 0:3 (0:3, 1:2, 0:3) Gesamt: 11:11
Alex war ganz kurzfristig eingesprungen und hielt gegen den starken Tim
Siebert ganz gut mit. Letztlich war aber gegen den körperlich
überlegenen Hennigsdorfer nicht viel auszurichten.
66 - GR - Ronny Bahr kampflos 4:0 - Gesamt: 15:11 Der
Jugendliche Bernd Müller ging für Hennigsdorf über die Waage, trat aber
nicht zum Kampf an. Somit auch für Egon ein geruhsamer Samstagabend.
84 kg - FR - Matthias Ringel - Thomas Woelki 3:0 (3:1, 1:0, 1:1) - Gesamt: 18:11 Mit
seinem 3-Runden-Sieg versetzte Matze Ringel das heimische Publikum in
Höchststimmung. In der ersten Runde konnte Matze seinen Gegner mit
einem verkehrten Kopfhüftzug überraschen. In Runde 2 genügte ein
konzentrierter Beinangriff. Der Hennigsdorfer ging im dritten Durchgang
in Führung. Aber auch davon ließ sich Matze nicht aus der Ruhe bringen
und konnte noch zum 1:1 ausgleichen und sich damit die Runde und den
Gesamtsieg sichern. Ganz starke Vorstellung des Berliner Seniors.
74 kg - FR - Wulf Richter - Robert Meseck 0:4 (2:6, 0:7, 0:7) - Gesamt: 18:15 Der
Kampf begann aus Berliner Sicht so schlecht nicht. Wulf konnte einen
Armdrehschwung durchbringen, wurde aber vom Hennigsdorfer gleich
gekontert. Mit zunehmender Kampfdauer spielte Robert Meseck seine
physische Überlegenheit gekonnt aus und ließ Wulf keine Chance mehr. In
Runde 2 drohte gar die Schulterniederlage, doch konnte Wulf den Kopf in
dieser schwierigen Situation dank guter Brückenarbeit noch aus der
Schlinge ziehen. Am Ende standen aber dann doch die technische
Überlegenheit und 4 Punkte für die Gäste auf dem Kampfprotokoll.
74 kg - GR - Mike Böhm - Norman Brennert 0:4 (0:6, 0:6, 0:3) - Gesamt: 18:19
Nun lag die volle Verantwortung bei Mike. Leider fand er nicht so recht
in den Kampf hinein und ließ sich durch die Rollen des Gegners den
Schneid abkaufen. Dieser spulte sein Programm souverän und cool ab und
sicherte somit seiner Mannschaft den Auswärtssieg.
Die
Berliner dürfen sich nicht allzu lange mit der Aufarbeitung dieser
Niederlage befassen. Am kommenden Freitag - 03.10.2008 - heißt der
Gegner Türkischer Ringerverein II. Kampfbeginn ist um 15 Uhr im
Sportforum Berlin. Im Anschluss findet die Erstligabegegnung zwischen
dem Türkischen Ringerverein und dem PSV Rostock statt.
Die weiteren Ergebnisse vom Wochenende:
KG Vorpommern - Türkischer Ringerverein II: 40:0
SV Luftfahrt II - RV Lübtheen: 32:6
Auswärtskampf in Lübtheen
27.9.2008
An diesem Wochenende hat die Kampfgemeinschaft Berolina/Preußen eine
herbe Niederlage einstecken müssen. Der Kampf endete mit 4:35 aus Sicht
der Berliner. Dabei täuscht das Ergebnis teilweise über den
eigentlichen Kampfverlauf hinweg. Ferhad und Ilker konnten ihre
Rundengewinne nicht über die Zeit bringen. Dennoch war eine gute
Mannschaftsmoral zu erkennen, jeder hat jeden angefeuert.
Die Ergebnisse im Überblick:
55kg FR Torsten Schmal - Ferhad Qasimow (4:0)
60kg GR Maurice Hippmann - Marcus Geimer (4:0)
66kg FR Benjamin Sadkowiak - Patricio Harriague Llanos (4:0)
66kg GR Alexander Frey - Ronny Bahr (4:0)
74kg FR Andre Ribbe - Ilker Koru (4:0)
74kg GR Jens Fütterer - Mike Böhm (4:0)
84kg FR Matthias Ringel Kampflos (0:4)
84kg GR Gordon Schwenck - Ralf Spitzner (4:0)
96kg FR Robert Schwenck - Volkan Erol (4:0)
120kg GR Andreas Guttentag - Sören Schwuchow (3:0)
Wir
sollten jetzt nicht Trübsal blasen. Nächste Woche stehen uns die Ringer
aus Hennigsdorf gegenüber. Wir wollen dann in unserem ersten Heimkampf
der Saison (in der Stahlheimer Strasse) einen Sieg erringen. Wir bitten
alle Fans uns zahlreich zu unterstützen. Beginn ist um 19 Uhr.
Die weiteren Ergebnisse vom Wochenende:
RC Germania Potsdam II - Türkischer Ringerverein: 20:17
Hennigsdorfer RV - KG Vorpommern: 15:23
Kampfgemeinschaft startet mit einer Niederlage in die Oberligasaison: RC Germania Potsdam II - KG Berolina/Preußen 21:16
6.9.2008
So recht wusste man am Ende bei der Kampfgemeinschaft nicht, wie man
das Ergebnis einordnen sollte. Einerseits zeigten die Ringer der
Kampfgemeinschaft recht ansprechende Leistungen, wobei hier
insbesondere die Vorstellung von Patricio Harriague-Llanos eines
besonderen Lobes bedarf. Er beherrschte seinen Gegner im 66-kg-Limit
Freier Ringkampf nach Belieben. Andererseits lag ein Gesamtsieg
durchaus im Bereich des Möglichen. Doch dazu hätte zumindest noch ein
weiterer Einzelerfolg hergemusst und dafür reichte es an diesem
Nachmittag leider nicht.
von links nach rechts: C. Papra, J. Dassow, A. Menter,
G. Geworgjan, W. Richter, R. Bahr, P. Harriague-Llanos, S. Kühn, F.
Qasimow
55 kg - FR - Johannes Schmiege - Ferhad Qasimow 0:4 (0:5, 0:2 Schultersieg blau)
Gesamt: 0:4
Nach anfänglichen Probleme fand sich Ferhad gut zurecht. Ein
Überlegenheitssieg war die Vorgabe und in der zweiten Runde machte
Ferhad den Sack dann auch vorzeitig zu.
120 kg - GR - Philipp Kirchner - Christian Papra 3:0 (1:1, 3:0, 1:1) Gesamt: 3:4
 Sören
Schwuchow stand leider aus privaten Gründen nicht zur Verfügung.
Christian arbeitete fleißig im Standkampf, wurde aber vom Kampfrichter
immer wieder als Erster zur Bank gebeten. Dies war letztlich ursächlich
für die Niederlage.
60 kg - GR - Tony Hoffmann - Sören Kühn 0:4 (1:8, 0:8 Schultersieg blau) Gesamt: 3:8 Viel
souveräner kann man einen Kampf nicht gestalten. Sören war klar
überlegen und hatte keine Mühe, die angepeilten 4 Punkte für die
Kampfgemeinschaft zu sichern.
96 kg - FR - Adrian Hoffmann kampflos 4:0 Gesamt: 7:8
Leider konnte die Kampfgemeinschaft das 96-kg-Limit nicht besetzen.
66 kg - FR - Gordon Fergin - Patricio Harriague-Llanos 0:4 (1:7, 3:7, 0:6) Gesamt: 7:12
Superkampf von Patricio. Mit seinen überzeugenden Rollen im Bodenkampf ließ er seinem Gegner keine Chance.
84 kg - GR - Robert Liebe - Jörn Dassow 3:0 (3:0, 3:0, 4:3) Gesamt: 10:12 Jörn
wollte sich für die letztjährige Schulterniederlage revanchieren. Klar
war, dass dies ein Schlüsselkampf um den Gesamtsieg sein könnte. Leider
gelang es Jörn nicht, in der ersten Runde einen gut angesetzten
Armdrehschwung zu vollenden. Entscheidend für die Punktniederlage war
jedoch, dass Jörn die Rollen am Boden nicht durchbrachte.
66 kg - GR - Alexander Pippel - Ronny Bahr 0:4 (0:6, 0:5, 0:4) Gesamt: 10:16

"Egon" löste seine Aufgabe trotz Verletzungshandicaps ungefährdet und brachte die Kampfgemeinschaft mit 16:10 in Front.
84 kg - FR - Ralph Piterek - Alexander Menter 4:0 (5:0, 5:0, 4:0) Gesamt: 14:16 In
diesem Kampf ging es um Schadensbegrenzung. Gegen Piterek, der in der
Vorsaison noch für den Erstligisten RV Thalheim rang, war für Alex
nichts zu holen. Immerhin gab er keine Runde vorzeitig ab. Das 0:4
vermochte er jedoch nicht zu verhindern.
74 kg - FR - Stefan Zejewski - Wulf Richter 3:0 (1:0, 3:0, 2:0) Gesamt: 17:16 Wulf
stellte sich kurzfristig in den Mannschaftsdienst und war aufgrund
anderer sportlicher Aktivitäten am Vormittag bereits etwas ausgepowert.
Trotzdem wäre wohl mit etwas mehr Selbstvertrauen und Risiko mehr
möglich gewesen.
74 kg - GR - Thommy Kebschull - Grawitek Geworgjan 4:0 (3:1 Schultersieg rot) Gesamt: 21:16
Der Potsdamer gehört normalerweise zum Bundesligakader des RC Germania Potsdam. So war diese Niederlage nicht überraschend.
Zusammenfassend muss man festhalten, dass sich auf den gezeigten Leistungen durchaus aufbauen lässt.

hinten (v.l.n.r): C. Papra, J. Dassow, A. Menter, W.
Richter, S. Kühn, G. Geworgjan, S. Hanli, vorne (v.l.n.r): F. Qasimow,
R. Bahr, R. Spitzner, P. Harriague-Llanos
Die
nächste Aufgabe wartet für die Kampfgemeinschaft Berolina/Preußen am
20. September 2008 in Lübtheen, bevor dann am 27. September 2008 (19
Uhr Sporthalle Stahlheimer Strasse) der erste Heimkampf gegen den
Hennigsdorfer RV stattfindet.
Ausblick auf die Saison 2008 Oberliga Nord-Ost
25.5.2008Lange
wurde im Lager des SC Berolina 1903 e.V. nachgedacht und diskutiert, ob
man für die kommende Oberligasaison eine Mannschaft an den Start
schickt oder nicht. Dann erreichte den Verein die Nachricht, dass
Ringerman's Friend (SV Preußen) keine Mannschaft melden wird. Dies
führte auf Seiten des SC Berolina zu ersten Überlegungen über die
Bildung einer Kampfgemeinschaft. Kontakte wurden geknüpft, ein Treffen
organisiert - und schnell war man sich über die wesentlichen Eckpunkte
einig. Die KG Berolina / Preußen wurde aus der Taufe gehoben und unter
diesem Mannschaftsnamen werden der SC Berolina und der SV Preußen
gemeinsam die kommende Oberligasaison bestreiten.
In
der Oberligastaffel werden der SV Luftfahrt II, der Hennigsdorfer RV,
der RV Lübtheen sowie der RC Germania Potsdam II erneut vertreten sein.
Wieder dabei ist die KG Vorpommern, die nach einem Ausflug in die
Regionalliga Mitteldeutschland in die Oberliga zurückkehrt. Der
Erstligist Türkischer Ringerverein hat für die Oberliga nun auch eine
zweite Vertretung gemeldet, die die Oberligastaffel komplettiert.
Die
Saison beginnt für die KG Berolina/Preußen am 06. September 2008 beim
RC Germania Potsdam II (Vorkampf für die Begegnung der 2. Bundesliga RC
Germania Potsdam - RSK Gelenau). Ein Höhepunkt für die KG Berolina /
Preußen wird sicherlich die Begegnung beim Türkischen Ringerverein II
am 03. Oktober 2008 sein, da im Anschluss daran der Erstligakampf
zwischen dem Türkischen Ringerverein und dem PSV Rostock stattfindet.
Die Heimkämpfe gegen den Hennigsdorfer RV sowie den RV Lübtheen werden
in der Halle des SV Preußen in der Stahlheimer Strasse Prenzlauer Berg
ausgetragen. Die restlichen Heimkämpfe richtet der SC Berolina an
bekannter Wirkungsstätte in Neukölln aus.
Von
Seiten des SC Berolina werden mit Sicherheit Nariman Abdurachimov,
Denis Bischler, Jörn Dassow, Mihail Karimov und Sören Schwuchow
regelmäßige Einsatzchancen erhalten. Für die Gewichtsklassen 66 kg bzw.
74 kg Freistil hat sich der SC Berolina mit Emrah Osman verstärkt, der
vom SC Dankelov (Bulgarien) nach Berlin gewechselt ist. Nach wie vor
gehören Ilker Koru, Volkan Erol und Sören Kühn zum Kader. Die ältere
Fraktion mit Ömer Özdemir, Ivan Rangelov und Wulf Richter hält sich
bereit, um die Mannschaft im Bedarfsfall aufzufüllen. Der SV Preußen
wird mit Ives Kuhring, Ronny Bahr, Christian Dieskau, Matthias Ringel,
Christian Papra und voraussichtlich auch Gunnar Schenk wichtige
Stammkräfte der vergangenen Saison in die Kampfgemeinschaft einbringen.
Trotz
des Zusammenschlusses mit dem SV Preußen stellt die kommende Saison den
SC Berolina erneut vor große Herausforderungen, sowohl in personeller
als auch in finanzieller Hinsicht. Wir nehmen diese Herausforderung
gemeinsam mit dem SV Preußen jedoch gerne an und sind optimistisch,
gute Leistungen zeigen zu können. Wir hoffen dabei auf eine breitere
Zuschauerunterstützung, als dies in der letzten Saison der Fall war und
werden daher den Kampfbeginn der Heimbegegnungen auf jeweils 19 Uhr
verlegen. Einzige Ausnahme bildet der Heimkampf gegen den SV Luftfahrt
II, der am 08.11. 2008 bereits um 16 Uhr beginnen wird.
Die Ansetzungen im Überblick:
06.09.2008 RC Germania Potsdam II (A)
20.09.2008 RV Lübtheen (A)
27.09.2008 Hennigsdorfer RV (H) - Stahlheimer Straße
03.10.2008 TRV II (A)
11.10.2008 KG Vorpommern (H) - Thomasstraße
18.10.2008 SV Luftfahrt II (A)
01.11.2008 RV Lübtheen (H) - Stahlheimer Straße
08.11.2008 SV Luftfahrt II (H) - Thomasstraße
15.11.2008 RC Germania Potsdam II (H) - Thomasstraße
22.11.2008 Hennigsdorfer RV (A)
29.11.2008 TRV II (H) - Thomasstraße
06.12.2008 KG Vorpommern (A)
Weitere Termine:
18.06.2008 Training / Kämpfe mit amerikanischen Ringern beim SV Preußen (18 Uhr)
Warnemünder Traditionsturnier in Rostock
24.5.2008Mit
einer kleinen Abordnung folgte der SC Berolina der Einladung des SV
Warnemünde zum Warnemünder Traditionsturnier im Rostocker Stadtteil
Groß Klein. Die Reise hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Am Start
waren Ringer aus Mecklenburg/Vorpommern, aus Polen und Schweden. Auch
die Berliner Ringer waren zahlreich vertreten. So schickte alleine der
SV Luftfahrt Berlin 37 Ringer auf die Matte, u.a. den amtierenden
Deutschen Meister 66 kg Freistil Felix Menzel und den amtierenden
Deutschen Vizemeister 74 kg Freistil Martin Obst. Erstligist PSV
Rostock war u.a. mit Steffen Lübke (derzeit beim Erstligisten
Hallbergmoos unter Vertrag), Denis Langner, Christian Nützmann,
Benjamin Sadkowiak und Jan Fridl dabei.
Ferhad Qasimov
rang im Gewichtslimit bis 60 kg im griechisch-römischen Stil. Mit
Maurice Hippmann (RV Lübtheen) und Henning Wahl (FSV Stralsund)
warteten 2 dicke Brocken. Insgesamt hatte Ferhad 4 Gegner. Der Auftakt
gegen Alex Fuhr vom RV Lübtheen verlief verheißungsvoll. Mit einem
lehrbuchreifen Armdrehschwung schulterte Ferhad den jungen Lübtheener
bereits in der ersten Runde. Dass der Kampf gegen Hennig Wahl schwierig
werden würde, war klar. Chancenlos war Ferhad jedoch nicht von
vornherein, wie das Ligaduell beim SV Luftfahrt in der vergangenen
Saison gezeigt hat. Damals standen sich beide allerdings im Freien
Ringkampf gegenüber. An diesem Tag war der Stralsunder in Diensten des
SV Luftfahrt eine Nummer zu groß. 0:6 und 0:3 lauteten die deutlichen
Rundenergebnisse. Die Marschroute war nun klar. Ferhad musste seine
Kräfte bündeln, um den entscheidenden Kampf um einen Medaillenrang
gegen Jonas von Glasenapp (KG Vorpommern) zu gewinnen. Gegen den
Lübtheener Hippmann war erwartungsgemäß kein Kraut gewachsen -
entscheidende Niederlage in Runde 1. Während Ferhad Kräfte sparte,
musste der junge Ringer von der KG Vorpommern an die Grenzen gehen, um
Alex Fuhr zu besiegen. Dieser Kampf zeigte, dass er den verkehrten
Ausheber bestens beherrscht. Für Ferhad galt es also, im Stand zu
punkten und bei eigenem Vorteil im Boden den Sack zuzumachen. Wie
Ferhad diese taktische Marschroute umsetzte, nötigte Respekt ab. Kaum
war der Kampf angepfiffen, hatte Ferhad den Gegner bereits auf die
Matte geknallt - 3 Punkte. Weil es so gut geklappt hatte, probierte
Ferhad es gleich noch mal und diesmal gab es kein Entrinnen für den
Vorpommern - Schultersieg. Ein verdienter 3. Platz für Ferhad.
Emrah Osman
startete bis 66 kg im Freien Ringkampf. Dieses Turnier zeigte einmal
mehr, wie viel Potential in Emrah steckt. Er kann quasi gegen jeden
Gegner punkten, muss aber noch lernen, bei eigenem Vorteil den Hebel
von offensiv auf defensiv umzulegen. Wenn man 30 Sekunden vor
Rundenschluss mit 6:4 führt, dann muss man diesen Vorsprung verteidigen
und nicht weiter vorwärts gehen, um am Ende die Runde mit 7:6
abzugeben. 8 Teilnehmer waren gemeldet - das hieß Poolsystem. Erster
Gegner war Marian Decker vom SV Luftfahrt. Irgendwie war Emrah noch
nicht richtig anwesend - 0:6, 0:6. Im zweiten Kampf gegen den Polen
Lukasz Kowalske machte Emrah dann aber nicht viel Federlesen -
Schultersieg. Der Kampf gegen Christian Nützmann (bereits Deutscher
Meister, Erstligaringer für Rostock und Frankfurt/Eisenhüttenstadt)
musste über einen noch möglichen Podestplatz entscheiden. Und Emrah
brachte den Favoriten tatsächlich in arge Nöte. 4:3 lag Emrah in der
ersten Runde bis kurz vor Schluss in Führung. Aber dann hielt wieder
der Leichtsinn Einzug und Nützmann machte noch 2 Punkte. Auch in Runde
2 rang Emrah super mit, holte 4 Punkte. Ein Moment der Unaufmerksamkeit
genügte dem Rostocker dann jedoch, um Emrah mittels Kopfhüftschwung zu
schultern. Im Kampf umd Platz 5 und 6 war Emrah nicht mehr so recht
motiviert. Gegen den Polen Krysztof Bienkowski gab es eine
Punktniederlage - 6:7, 2:6. Letztlich Rang 6 für Emrah.
Denis Bischler
hatte wiederum Gewicht gemacht und rang bis 66 kg griechisch-römisch.
Leider ging das Gewichtmachen auf Kosten der Kondition und Kraft. 5
Teilnehmer waren angetreten. Der erste Kampf bescherte Denis Abubakar
Achmerzaev vom Zweitligisten SV Luftfahrt als Gegner. In der ersten
Runde schickte Denis seinen Kontrahenten glatt mit 6:0 von der Matte.
In Runde 2 gewann der Luftfahrter dank zweifelhafter Entscheidungen des
wie immer schwach und äußerst theatralisch pfeifenden Kampfrichters
Hanke mit 7:0. Spätestens jetzt war klar, dass Denis den Kampf nicht
gewinnen konnte. Die Luft war raus. Die dritte Runde endete erneut mit
7:0 für Achmerzaev. Gegen den starken Schweden Robin Nilsson kam Denis
überhaupt nicht in Tritt und verlor mit 2:4 und 0:3. Nun musste das
Unmögliche wahr gemacht werden, denn der nächste Gegner hieß Denis
Langner vom Erstligisten PSV Rostock, auch bereits Medaillenträger bei
Deutschen Meisterschaften. Und tatsächlich schaffte Denis die nicht für
möglich gehaltene Sensation. Mit 7:1 und 4:1 gewann Denis deutlich und
war auf einmal wieder im Rennen um die Podestplätze. Letzter Gegner
sollte Johannes Henneberg vom SV Luftfahrt sein, der jedoch
verletzungsbedingt nicht antrat. Langner gab sich keine Blöße mehr und
gewann seine weiteren Kämpfe ohne Probleme. Bei der Siegerehrung wurde
zunächst der Schwede als Drittplatzierter aufgerufen. Doch der
Gastgeber hatte gut aufgepasst. Denis war der wahre Dritte und bekam
noch seine verdiente Urkunde.
Es
war ein toll organisiertes Turnier und der Dank gebührt dem
ausrichtenden SV Warnemünde. Die Berolina-Fraktion nutzte die
Gelegenheit und erfrischte sich noch kurz in der noch sehr kühlen
Ostsee. Dann ging es zurück in die Hauptstadt. Am 18.06. steht der
nächste Höhepunkt an, wenn amerikanische Ringer beim Training zu Gast
sind (18 Uhr Sporthalle des SV Preußen in der Stahlheimer Straße).
 Denis Bischler - Abubakar Achmerzaev
 Emrah Osman - Marian Decker
 Ferhad Qasimov - Henning Wahl
 Denis Bischler schafft die Sensation und besiegt den haushohen Favoriten Denis Langner
 Emrah Osman - Christian Nützmann
 Emrah Osman bringt den Polen Krysztof Bienkowski an den Rand einer Schulterniederlage
 Siegerehrung 60 kg G/R - Ferhad Qasimov belegt Rang 3
 Denis Bischler, Ferhad Qasimov, Emrah Osman
 Die gesamte Berolina-Fraktion
Offene Berliner Meisterschaften - Freistil
Nariman Adurachimov entdeckt Goldader in der Kiefholzstraße - Emrah Osman und Mihail Karimov kratzen am Podest
26.-27.1.2008Die
offenen Berliner Meisterschaften im Freien Ringkampf wurden
professionell vom SV Luftfahrt Berlin ausgerichtet. Ohne viel
Schnickschnack wurden die Kämpfe zügig durchgezogen, so dass am Samstag
gegen 20:30 Uhr die Sieger bei den Männern gekürt werden konnten.
Diesmal
waren außer den Berliner Vereinen der RC Germania Potsdam, der
Hennigsdorfer RV, der RV Thalheim auch eine Abordnung des Rostocker
Erstligisten PSV Rostock angereist.
Der
SC Berolina schickte mit Magomed Hamzatow, Salis Abdullayev, Ilker Koru
und Emrah Osman ein Quartett in der Gewichtsklasse bis 66 kg in´s
Rennen. Außerdem rang Mihail Karimov in der Gewichtsklasse bis 96 kg.
Ilker Koru
war erneut ohne Fortune und konnte keine Akzente setzen. Nach
Niederlagen gegen Ümit Eser vom TKV Berlin (Schulterniederlage) und den
späteren Zweiten Benjamin Sadkowiak vom SV Warnemünde (0:6, 0:6) war
frühzeitig Feierabend für Ilker.
Magomed Hamzatow
zeigte Fortschritte und konnte mit einem glänzenden Schultersieg über
Johannes Rauchfuss vom Vfl Tegel zumindest etwas für das
Selbstvertrauen tun. Klare Niederlagen gegen den späteren Meister Yener
Dagdemir (Türkischer Ringerverein) und Marcin Popow (Szczecin)
bedeuteten aber das Aus.
Salis Abdullayev
schaffte erneut die 60 kg-Marke nicht und musste eine Gewichtsklasse
höher starten. Der Wettkampf begann gut mit einem Schultersieg über
Johannes Rauchfuss. Doch bereits hier machte sich eine Knieverletzung
bemerkbar. Dennoch konnte Salis auch Yves Kuhring vom SV Preußen
besiegen, wenn auch mühevoll. Als es um die ersten Poolplätze ging,
stand Salis zunächst Yener Dagdemir gegenüber. Die erste Runde ging mit
3:1 an Dagdemir, die zweite mit 4:2 an Salis. Dann konnte Salis
verletzungsbedingt nicht mehr weiterringen und gab beim Stand von 0:3
in der letzten Runde den Kampf auf. Auch die letzten beiden Begegnungen
gegen Mario Bührig und Ümit Eser musst Salis aufgeben und belegte am
Ende Rang 6 in der mit 13 Ringern am stärksten besetzten Klasse.

Emrah Osman lieferte einen verheißungsvollen Wettkampf ab.
Leider reichte es in einem stark besetzten Feld am Ende nicht ganz zu
einer Medaille. Platz 4 war allerdings auch aller Ehren wert. Zunächst
besiegte Emrah Aziz Yavuz vom TRV auf Schultern. Dann folgte ein
Super-Auftritt gegen Ümit Eser vom Türkischen Kraftsportverein. Knapp
endete die erste Runde mit 5:4 für Emrah, deutlich mit 8:0 die zweite.
Und noch ein dickes Achtungszeichen hinterließ Emrah, als er auch noch
Kevin Thalau vom SV Luftfahrt mit 7:2 und 3:3 besiegte. Im
entscheidenden Duell um den Poolsieg war er dann allerdings gegen den
bereits erstligaerfahrenen Benjamin Sadkowiak chancenlos (1:3, 0:6). Im
kleinen Finale stand Emrah Mario Bührig vom SV Luftfahrt gegenüber. Es
schien, als hätte Emrah seine Kräfte im Vorfeld verpulvert. 0:6 ging
der erste Durchgang an den Luftfahrter. Dann drehte Emrah noch mal auf
und gewann die äußerst spannende zweite Runde mit 8:7. In der
entscheidenden letzten Runde fehlte dann aber völlig der Faden - 0:6.
Mihail Karimov
erwischte ein günstiges Los. Er konnte Olgun Kaplan vom TRV schultern,
war dann aber gegen Oliver Diller vom RC Germania Potsdam technisch
unterlegen. Das kleine Finale gegen Karsten Pikulla vom gleichen Verein
war bereits nach wenigen Sekunden beendet. Ein schöner Überwurf und
Mihail fand sich auf den Schultern wieder. Am Ende Rang 4 für Mihail.

Am Sonntag - 27. Januar 2008 - waren die A-/B-Jugendlichen an der Reihe. Der SC Berolina stellte mit Nariman Abdurachimov
lediglich einen Vertreter in der Gewichtsklasse bis 63 kg. Darüber
hinaus rang Robert Cichala (76 kg) noch für den SC Berolina. Hier
zeichnet sich aber ein Vereinswechsel zum Türkischen Ringerverein ab,
von dem Robert auch bereits betreut wurde.
Robert
Cichala blieb in seinen Kämpfen gegen Stefan Zejewski (Potsdam),
Lars-Erik Eichler (SV Luftfahrt) und Patryk Wozniak (AKS Biabgrad -
Polen) ohne eigene Möglichkeiten und verlor jeweils deutlich.
 Nariman
hatte mit Alexander Pippel vom RC Germania Potsdam nur einen Gegner.
Dieser allerdings hat bereits reichlich Kampferfahrung gesammelt, u.a.
in der Oberliga, wohingegen Nariman bei den Berliner Meisterschaften
seine ersten, wirklichen Wettbewerbe absolvierte. Die erste Runde
gestaltete Nariman absolut überlegen und gewann durch seine kräftigen
Rollen glatt mit 6:0. Der zweite Durchgang verlief ausgeglichen. Dann
verschenkte der Kampfrichter einen Punkt an den jungen Potsdamer und
dieser entschied die Runde am Ende mit 4:3 für diesen. Nariman musste
jetzt auf´s Ganze gehen und brachte seinen Gegner auch gleich in die
gefährliche Lage. Die 3 Punkte, die der Kampfrichter vergab und die
auch bereits auf der Anzeigetafel erschienen, verschwanden jedoch wenig
später wunderlicherweise. Warum diese 3 Punkte wieder annulliert wurden
- das kann wohl nur der Kampfrichter erklären, der sich über alle Maßen
durch Zwischenrufe für den Potsdamer aus dem Konzept bringen ließ. Zum
Glück behielt Nariman die Übersicht und brachte die Runde mit 4:2 noch
relativ sicher nach Hause. Goldmedaille für Nariman und Glückwunsch
auch an dieser Stelle - dieses Erfolgserlebnis wird ihm weiter Auftrieb
geben.
Offene Berliner Meisterschaften - Griechisch-Römisch
4 x Edelmetall für den SC Berolina 1903 e.V.
19.-20.1.2008
Erstmals wurden die Berliner Meisterschaften als offene Meisterschaften
ausgetragen. Veranstalter war der SV Preussen Berlin. Und so war denn
auch eine illustre Ringergemeinde angereist. Neben den Berliner
Vereinen waren unter anderem der RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder, der RV
Thalheim, die KG Vorpommern, der FSV Stralsund und der RC Germania
Potsdam vertreten. Die erhofften Effekte traten ein: die
Gewichtsklassen waren im Vergleich zu den Vorjahren besser besetzt, die
Kämpfe spannender. Von Nachteil war allerdings, dass sich die
Veranstaltung am 19. Januar bis ca. 22:30 Uhr hinzog. Hier wäre eine
Vorverlegung der Kämpfe um ca. 2 Stunden sicher eine Überlegung wert.
Der
SC Berolina schickte bei den Männern mit Ferhad Qasimov (55 kg), Ilker
Koru, Denis Bischler, Salis Abdullayev (alle 66 kg), Jörn Dassow (84
kg) und Mihail Karimov (96 kg) 6 Vertreter auf die Matte. Sören
Schwuchow musste leider krankheitsbedingt passen.
Ferhad Qasimov
erwischte einen eher schwachen Tag. Insgesamt bewarben sich 5 Ringer in
der Gewichtsklasse bis 55 kg um den Titel. Gleich im ersten Kampf
kassierte Ferhad eine vermeidbare Niederlage gegen Alexander Kasarinov
von der KG Vorpommern. In der zweiten Begegnung konnte er seinen Gegner
Ariumboldt Milbredt vom TRV in der 2. Runde schultern. Gegen Marc
Fraede vom Gastgeber SV Preussen blieb Ferhad erneut ohne jede Chance
und kassierte eine Schulterniederlage. Im letzten Kampf setzte es eine
klare Punktniederlage gegen Benjamin Meyer aus Frankfurt/Oder. Am Ende
Rang 4 für Ferhad - ein Ergebnis, dass nicht wirklich zufrieden stellen
kann.
Gleich 3 Akteure starteten in der Gewichtsklasse bis 66 kg, in der insgesamt 9 Sportler antraten. Ilker Koru
begann gegen Ives Kuhring vom SV Preussen. Nach verlorener erster Runde
(0:5) sicherte sich Ilker Runde 2 mit 2:1, um dann den entscheidenden
Durchgang mit 2:1 zu verlieren. Hier war sicher mehr drin. Im zweiten
Kampf war Ilker gegen Yener Dagdemir vom Türkischen Ringerverein ohne
jede Möglichkeit.
Denis Bischler
hatte auf 66 kg abtrainiert. Das erste Duell beendete Denis technisch
überlegen gegen Ives Kuhring (6:0, 6:0). Ein dicker Brocken wartete im
zweiten Kampf mit Christoph Bast vom RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder.
Zunächst sah alles gut aus. Denis gewann Runde 1 mit 4:1. Der zweite
Durchgang ging 1:1 aus mit dem Vorteil für den Frankfurter. Denis
versuchte nun alles, wurde jedoch ausgekontert und verlor die 3. Runde
mit 1:3. Jetzt musste eine Energieleistung folgen, um noch auf einem
Podestplatz zu landen. Der nächste Gegner war Yener Dagdemir und Denis
legte nach verlorener erster Runde eine ganz famose Leistung hin,
gewann die zweite Runde mit 3:1 und konnte Dagdemir in der dritten
Runde beim Stand von 5:0 schultern. Das war gleichbedeutend mit dem
Einzug in das "Kleine Finale". Dort setzte sich Denis ungefährdet gegen
den Frankfurter Christoph Schrade durch. Den Gewinn der Bronzemedaille
musste Denis jedoch teuer bezahlen. Einer der vorderen Schneidezähne
trug nach einem Zusammenprall mit Schrade einen Riss davon. Warten wir
mal ab, was der Dentist dazu sagt.
Salis Abdullayev
schaffte es nicht mehr, auf 60 kg herunterzukommen und startete somit
im 66 kg - Limit. Er hatte den vermeintlich leichteren Pool erwischt.
Gegen Sergej Bondar von der KG Vorpommern schaffte Salis einen
Traumstart - 5:3, 8:1 und Schultersieg. Im Kampf gegen Christoph
Schrade aus Frankfurt wurde Salis klar vom Kampfrichter benachteiligt.
Nach 6:0 im ersten Durchgang verlor er aufgrund einer nicht gegebenen
Wertung nach einer Rolle Runde 2, 4:4 mit Vorteil für den Frankfurter.
Der Saft war raus, die letzte Runde ging mit 1:3 verloren. Es folgte
ein klarer Sieg gegen Werner Schellenberg, Plauen (5:0, 6:4). Das Glück
war Salis jedoch hold. Trotz der Niederlage zog er in das Finale ein,
da sein Bezwinger ebenfalls gepatzt hatte. Gegner im Finale war
Christoph Bast, der zuvor Denis Bischler besiegen konnte. In der ersten
Runde trumpfte Salis auf, schickte seinen Widerpart mit 6:0 in die
Ecke. Dann jedoch wendete sich das Blatt. 1:1 und 0:6 - am Ende die
Silbermedaille für eine ganz tolle Leistung im höheren Gewichtslimit.
Jörn Dassow hatte
Lospech, mit Tom Linke und Waldemar Streib zwei Topgegner im Pool.
Gegen Tom Linke war Jörn diesmal chancenlos (0:6, 1:6). Auch die
Begegnung gegen Streib, der für den Erstligisten PSV Rostock startet,
ging klar verloren (0:6, 0:5). Im letzten Kampf gegen den Potsdamer
Bastian Kurz (3:4, 0:6) war vielleicht mehr drin, aber Jörn war
aufgrund einer Fehlauskunft schon fast auf dem Nachhauseweg und nicht
mehr auf einen Kampf eingestellt.
Mihail Karimov
schaffte die 84 kg mal wieder nicht und rückte in´s 96 kg Limit auf.
Gegen Konstantin Solovyev vom VfL Tegel war ein Sieg drin. Knapp
sicherte sich der Tegeler mit 4:3 die erste Runde, dann schaffte Mihail
ein 3:0. In der letzten Runde verletzte sich Mihail dann unglücklich
und verlor daher den Kampf. Weiterringen konnte er trotzdem, gegen
Christian Engels - Potsdam - war jedoch kein Kraut gewachsen (0:6, 0:9).

Am Sonntag, 20. Januar 2008, gingen die A- und B-Jugendlichen auf die Matte. Mit Oleg Lehmann und Nariman Abdurachimov
waren 2 Athleten des SC Berolina dabei. Oleg hatte lediglich einen
Gegner und konnte diesen überzeugend besiegen. Gold für Oleg!!! Nariman
errang zunächst einen überzeugenden Sieg, musste dann aber im
entscheidenden Kampf um die Goldmedaille eine Niederlage hinnehmen. Die
Silbermedaille war aber trotzdem aller Ehren wert.
Am 26. und 27. Januar 2008 folgen die Offenen Berliner Meisterschaften im Freien Ringkampf.
Revanche misslungen
SC Berolina - Ringerverein Lübtheen 19:22
1.12.2007
Im Ringkampf ist vieles möglich und manchmal entscheidet nur ein
klitzekleiner Moment über Sieg und Niederlage. Der SC Berolina befand
sich bereits auf der Zielgeraden, hatte den Gesamtsieg vor Augen, als
Routinier Jens Fütterer Denis Bischler mit einem verkehrten Kopfhüftzug
für einen kurzen Augenblick auf die Schultern beförderte. Das Blatt
hatte sich gewendet, die Lübtheener und Rostocker Ringer machten sich
mit einem letztlich verdienten Auswärtssieg auf die Heimreise. Der SC
Berolina konnte die Saison leider nicht mit einem Sieg beenden.
Die Einzelkämpfe:
55 kg - GR - Ferhad Qasimov - Alex Fuhr 4:0 (5:2, 6:1, 6:0) Gesamt: 4:0 Ferhad
hatte durchaus Probleme mit seinem jungen Gegner, schien auch nicht auf
den Punkt topfit zu sein. Er fand sich jedoch mit zunehmender
Kampfdauer besser zurecht und holte am Ende einen technisch überlegenen
Sieg. Das war der versöhnliche Abschluss einer Saison mit sehr
durchwachsenen Leistungen, die der Mannschaft aber sehr viele wertvolle
Punkte gebracht haben.
120 kg - FR - Volkan Erol - Andreas Werth 0:4 (2:5, 0:7 Schultersieg blau) Gesamt: 4:4 Volkan
ließ sich zu sehr beeindrucken von seinem körperlich starken Gegner.
Hier wäre Volkan besser beraten gewesen, von Beginn an konzentrierte
Beinangriffe zu starten, statt sich im Standkampf binden zu lassen.
Immerhin holte sich Volkan in der ersten Runde 2 Punkte, wurde jedoch
im folgenden Durchgang geschultert.
60 kg - FR - Sören Kühn - Maurice Hippmann 0:4 (0:4 Schultersieg blau) Gesamt: 4:8 In
letzter Sekunde erreichte Sören die Halle und das Gewicht stimmte auf
das Gramm genau. Dem Deutschen Meister 2001 war Sören an diesem
Nachmittag allerdings nicht gewachsen. Mit einem wunderbaren Wurf
beförderte Maurice Hippmann Sören in die gefährliche Lage und ließ ihn
aus dieser Situation nicht mehr entkommen.
96 kg - GR - Sören Schwuchow - Robert Schwenck 3:2 (2:3, 3:0, 1:3, 3:0, 6:1) Gesamt: 7:10 Eine
glanzvolle kämpferische Leistung sicherte Sören auch im letzten
Saisonkampf einen Sieg. Dabei musste er über die volle Distanz gehen.
Sieggaranten waren die guten Rollen im Bodenkampf und das notwendige
Quäntchen Glück.
66 kg - GR - Ceyhun Sadykow kampflos 4:0 Gesamt: 11:10 Da
sollte der junge Ceyhun einmal Ligaluft schnuppern - jedoch ließen die
Lübtheener diesen Kampf unbesetzt. So verhalf Ceyhun der Mannschaft
kampflos zu 4 Punkten.
84 kg - FR - Mihail Karimov - Gordon Schwenck 4:0 (1:1, 4:0, 3:1 Schultersieg rot) Gesamt: 15:10 Was
für ein famoser Auftritt von Mihail!! Die erste Runde sicherte sich
Mischa in letzter Sekunde, um dann den zweiten Durchgang klar zu
beherrschen. Eine Steigerung schien hier kaum noch möglich. Doch gelang
Mischa auch diese noch mit einem Schultersieg, gleichbedeutend mit
seinem zweiten Saisonsieg. Darauf lässt sich doch aufbauen. Super
Vorstellung!! Und auf einmal war der Gesamtsieg für den SC Berolina in
erreichbare Nähe gerückt.
66 kg - FR - Ilker Koru - Benjamin Sadkowiak 0:4 (0:6, 0:6, 0:7) Gesamt: 15:14 Ilker
war erneut chancenlos gegen den diesjährigen Dritten der Norddeutschen
Meisterschaften. Benjamin Sadkowiak beherrschte Ilker nach Belieben und
gewann hoch verdient und technisch überlegen.
84 kg - GR - Jörn Dassow - Erik Regling 0:4 (1:7, 1:7, 3:7) Gesamt: 15:18 In
diesem Kampf hatte sich der Sport Club mehr ausgerechnet. Der
stürmische Warnemünder war für Jörn an diesem Tag aber eine Nummer zu
groß. Da die Lübtheener auch die Gewichtsklasse bis 74 kg Freistil
nicht besetzt hatten, musste der Kampf zwischen Denis Bischler und Jens
Fütterer die Entscheidung bringen.
74 kg - GR - Denis Bischler - Jens Fütterer (3:0, 6:0, 0:3 Schultersieg blau). Gesamt: 15:22 Denis
durfte gewarnt sein, stand ihm doch mit Jens Fütterer vom SV Warnemünde
ein sehr erfahrener Mann gegenüber, der in diesem Jahr bei den German
Masters die Silbermedaille holte. Denis ging die Sache konzentriert an,
brachte die Rollen am Boden durch und gewann die beiden ersten Runden
sicher. Ein Kampf geht aber über mindestens 3 Runden und so nutzte der
Mann von der Ostseeküste eine kleine Unachtsamkeit von Denis gnadenlos
aus und zog einen verkehrten Kopfhüftzug durch. Lange Gesichter bei den
Berlinern, große Freude bei den Gästen. So dicht liegen Freud und Leid
manchmal beisammen. Kein Vorwurf jedoch an Denis. Er hat der Mannschaft
die 3 in die Gesamtwertung eingehenden Siege erst gesichert, hat alle
10 Begegnungen bestritten und dabei lediglich eine Niederlage hinnehmen
müssen.
74 kg - FR - Oleg Lehmann kampflos 4:0 Gesamt: 19:22
Oleg betrieb noch ein wenig Ergebniskosmetik und brachte kampflos 4 Punkte auf das Berolina-Konto.
Die
Saison in der Oberliga Nord 2007 ist Geschichte. Der SC Berolina hat
versucht, mit den vorhandenen, äußerst bescheidenen Möglichkeiten das
Beste herauszuholen. Ein ums andere Mal hat ein wenig das Glück
gefehlt, um mehr Punkte zu holen und sich in der Abschlusstabelle
besser zu platzieren. Trotzdem haben sich die Berolina-Ringer gut
verkauft und werden sich nun zielgerichtet auf die Anfang 2008
anstehenden Einzelmeisterschaften vorbereiten.
SC Berolina schlägt sich selbst SC Berolina - Ringerman's Friend 13:24
10.11.2007Es
war ein merkwürdiger Abend in der Sporthalle des SV Preussen in der
Stahlheimer Straße. Der Sport-Club stolperte über das eigene
Unvermögen, überlegen geführte Kämpfe dann auch tatsächlich siegreich
zu beenden. Stattdessen wurden vorfristig Weihnachtsgeschenke an die
Sportler der Ringerman's Friend verteilt. Starke Auftritte von Sören
Kühn, Jörn Dassow und Sören Schwuchow reichten somit am Ende nicht, um
dieses Duell auch in der Rückrunde zu gewinnen.
Die Einzelkämpfe:
55 kg - GR - Ferhad Qasimov - Marc Fraede 0:3 (2:2, 2:2, 2:2) Gesamt: 0:3 Ferhad
hätte diesen Kampf gewinnen können, ja vielleicht sogar gewinnen
müssen. Zumindest waren ein oder zwei Rundengewinne möglich und auch
die hätten in der Gesamtabrechnung wichtig werden können. Ferhad
versäumte es jedoch, selbst bei eigenem Vorteil den Sack zuzumachen.
Die letzte Konsequenz und der letzte Wille hat hier einfach gefehlt.
120 kg - FR - Volkan Erol - Christian Papra 0:4 (0:1, 3:2, 6:0, 0:3 Schultersieg blau) Gesamt: 0:7
 Die
taktischen Vorgaben für Volkan gegen einen technisch limitierten Gegner
waren ganz klar. In Runde 1 wollte Volkan diese jedoch noch nicht
beherzigen. Er ließ sich vom 12 kg schwereren Christian Papra einmal
aus der Kampfzone herausschieben. In Runde 2 hatte Volkan dann
realisiert, dass die Stilart Freier Ringkampf heißt. Und prompt brachte
er seinen Gegner in gewaltige Schwierigkeiten. In Runde 3 rang er den
Preußen schwindlig und schickte ihn mit schönen Beintechniken vorzeitig
von der Matte. Um so unfassbarer dann der Kampfverlauf in Runde 4.
Volkan brachte einen überhasteten Beinangriff nicht durch und legte
sich dann irgendwie selbst auf die Schultern. Ganz schnell abhaken,
Volkan - das ist auch anderen Ringern schon passiert.
60 kg - FR - Sören Kühn - Patricio Harriague Llanes 3:1 (2:1, 1:3, 6:2, 3:2) Gesamt: 3:8 Sören
lieferte einen phantastischen Auftritt ab. Er wollte es partout besser
machen, als in den 2 Kämpfen zuvor. Viel hätte nicht gefehlt und Sören
hätte seinen Gegner geschultert. Feiner Auftritt mit dem notwendigen
Gespür für das taktisch richtige Verhalten.
96 kg - GR - Sören Schwuchow - Matthias Ringel 3:1 (1:1, 1:1, 5:0, 2:1) Gesamt: 6:9
 Glücklicherweise
stellte sich Sörens Verletzung als nicht so schwerwiegend heraus und er
konnte wieder auf die Matte. Sören stellte unter Beweis, dass er nichts
von seinem Selbstvertrauen verloren hat. Souverän beherrschte er den
erfahrenen Matthias Ringel und kam ungefährdet zum Sieg.
66 kg - GR - Salis Abdullayev - Ronny Bahr 0:3 (1:3, 3:4, 3:4) Gesamt: 6:12 Dieser
Kampf war der Knackpunkt des Abends. Salis holte in der ersten Runde
vermeintlich kurz vor dem Pausengong noch eine 3-er Wertung. Glaubten
die Berolina-Ringer zunächst an den Rundengewinn, wurden sie durch den
schwachen Kampfrichter und das in diesem Moment noch schwächere
Kampfgericht eines Besseren belehrt. Die letzte Wertung wurde nicht
mehr gegeben, da die Kampfzeit angeblich bereits abgelaufen war. In der
Folge besiegte sich Salis dann allerdings selbst. Immer wieder
vermochte er es, seinen Gegner auszuheben, eroberte aus diesen
Situationen jedoch keine Punkte. Trotz aller Widrigkeiten hätte Salis
diesen Kampf für sich entscheiden müssen.
84 kg - FR - Mihail Karimov - Arthur Batajev 0:3 (0:1, 1:1, 1:2) Gesamt: 6:15 In
einem farblosen Kampf beschränkte sich der Preußen-Ringer auf einen
schnellen Beinangriff pro Runde. Mihail versuchte, sich die Wertungen
zu erarbeiten, hatte jedoch keinen Erfolg.
66 kg - FR - Ilker Koru - Ives Kuhring 0:4 (0:2, 0:4, 0:3 Schultersieg blau) Gesamt: 6:19 Ilker
war chancenlos, hätte aber zumindest auf ein 0:3 hinarbeiten müssen.
Das klappte leider nicht. Schönheitspreise werden beim Ringen nicht
vergeben. Manchmal muss man auch mit einem kleinen Schritt zufrieden
sein. Auch das wird Ilker noch lernen.
84 kg - GR - Jörn Dassow - Christian Dieskau 3:1 (1:2, 7:1, 3:1, 1:1) Gesamt: 9:20 Etwas
überraschend stellte Ringerman's Friend Christian Dieskau im
griechisch-römischen Stil auf. Jörn nahm diese Herausforderung gerne
an, fehlte der Name Dieskau jedoch bislang in seinem Startbuch.
Lediglich in Runde 1 ließ Jörn die Zügel noch ein wenig schleifen. Im
zweiten Durchgang explodierte Jörn dann förmlich, wirbelte seinen
Gegner über die Matte und vorzeitig in die Pause. Es folgte eine
taktische Meisterleistung und der verdiente Sieg. Das regelmäßige
Training macht sich nun bezahlt und Jörn wird immer stärker. Das lässt
für die Einzelmeisterschaften hoffen.
74 kg - GR - Denis Bischler - ohne Gegner 4:0 Gesamt: 13:20
Aus welchen Gründen auch immer: für Denis wurde kein Gegner gestellt.
74 kg - FR - Oleg Lehmann - Gunnar Schenk 0:4 (0:2 Aufgabe) Gesamt: 13:24
Der Kampf war bereits entschieden. Aus Rücksichtnahme auf den erst 14-jährigen Oleg wurde der Kampf abgegeben.
Diese
Niederlage war sicherlich überflüssig. Aber davon geht die Welt nicht
unter. Es war nur ein Ligakampf. Es ist jedoch klar, dass noch viel
Arbeit auf die Berolina-Truppe wartet, insbesondere im taktischen
Bereich. Das Mannschaftsgefüge ist jedoch intakt, was sich auch
angesichts der Niederlage einmal mehr zeigte. Die Mannschaft gewinnt
zusammen und sie verliert zusammen.
Der
letzte Saisonkampf findet am 01.12.2007 um 16 Uhr statt. Austragungsort
wird voraussichtlich die Halle in der Kopfstraße 55 in Berlin-Neukölln
sein. Möglicherweise steht dann aber auch bereits wieder die Halle in
der Thomasstraße zur Verfügung. Gegner ist der Ringerverein Lübtheen.
Hier ist aus dem verlorenen Hinkampf noch eine Rechnung zu begleichen.
Für den SC Berolina kann es nur darum gehen, sich anständig aus dem
Mannschaftswettbewerb zu verabschieden und Selbstbewusstsein für die im
Januar 2008 stattfindenden Landesmeisterschaften zu tanken.
Gesamtergebnis bis zum letzten Kampf offengehalten SC Berolina - SV Luftfahrt II 18:22
3.11.2007Nicht
nur der SV Luftfahrt war von Verletzungssorgen geplagt. Dem SC Berolina
klebt das Pech bereits seit Wochen an den Ringerstiefeln. Abgesehen vom
Hallenproblem, verletzte sich nun auch noch Sören Schwuchow beim
Aufwärmtraining. So musste das Berolina-Team auf die Schnelle
umgestellt werden. Jörn Dassow rückte in das 96-kg-Limit auf, 84 kg
Freistil wurde nicht besetzt.
Das
Bild war gewöhnungsbedürftig: die Luftfahrter in eigener Halle mit
blauen, die Berolina-Ringer in fremder Halle mit roten Trikots. Keine
Frage: an diesem Abend war der Gesamtsieg für den SC Berolina durchaus
möglich. Das belegt auch die Tatsache, dass die Hälfte der Duelle zu
eigenen Gunsten entschieden werden konnten. Wenn man allerdings einen
Mannschaftskampf gewinnen will, dann darf man sich eben nicht gleich
vier 0:4- Niederlagen leisten.
Die Einzelkämpfe:
55 kg - GR - Ferhad Qasimov - ohne Gegner 4:0 Gesamt: 4:0
120 kg - FR - Volkan Erol - Lukas Skaskiewicz 0:4 (2:9, 0:4 Schultersieg blau) Gesamt: 4:4 Keine
Chance für Volkan. Wie bereits im Hinkampf war der Luftfahrt-Ringer für
Volkan eine Nummer zu groß. Dieser Kampfausgang musste allerdings
erwartet werden, zumal Volkan noch immer seinem Trainingsrückstand
aufgrund einer Verletzung hinterherhinkt.
60 kg - FR - Sören Kühn - Kevin Thalau 4:0 Übergewicht blau Gesamt: 8:4 Berolina
diesmal im Glück. Kevin Thalau hatte leichtes Übergewicht. Den
ausgetragenen Freundschaftskampf konnte er mit 3:1 (0:1, 3:0, 0:3, 0:2)
für sich entscheiden. Sören machte eine bessere Figur, als noch eine
Woche zuvor in Hennigsdorf. Es reichte allerdings nur zu einem
Rundengewinn. Da halfen auch die lauten Aufmunterungsrufe von
Töchterchen Laura nichts.
96 kg - GR - Jörn Dassow - Sascha Förster 3:2 (2:0, 1:1, 1:2, 3:1, 2:1) Gesamt: 11:6 Jörn
rückte für den verletzten Sören Schwuchow in das 96 kg - Limit auf. Den
großen Gewichtsunterschied steckte er gut weg, rackerte und arbeitete
gegen seinen doch recht defensiven Gegner. Auch von dem
2:1-Rundenrückstand ließ sich Jörn nicht beeindrucken und siegte
letztlich eng, aber absolut verdient.
66 kg - GR - Ilker Koru - Christopher Krowiorz 0:4 (0:6, 0:6, 0:7) Gesamt: 11:10 Berolina
hatte kurzfristig umgestellt und Ilker im griechisch-römischen Stil
aufgestellt. Gegen den Deutschen Meister der A-Jugend 2006 war Ilker
machtlos. Der Luftfahrt-Ringer siegte technisch überlegen.
84 kg - FR - Daniel Bergmann - kampflos 0:4 Gesamt: 11:14
66 kg - FR - Salis Abdullayev - Mario Bührig 3:0 (3:1, 2:1, 4:1) Gesamt: 14:14 Dieser
Kampf war eine Augenweide. Salis rang stark, ließ überhaupt nichts
anbrennen. Wie Salis in der 2. Runde die letzten Kampfsekunden nutzte
und den drohenden Rundenverlust abwehrte - das war ganz großer Sport.
84 kg - GR - Mihail Karimov - Robert Meissner 0:4 (0:5 Schultersieg blau) Gesamt: 14:18
Vielleicht war die Erwartungshaltung zu hoch. Hinzu kam eine falsche
Kampfrichter-entscheidung, die Mihail vielleicht zusätzlich irritiert
hat. Mittlerweile sollte sich herumgesprochen haben, dass der Kampf bei
gefährlicher Lage nicht unterbrochen wird. Die Schulterniederlage wäre
aber wohl auch so besiegelt gewesen.
74 kg - GR - Denis Bischler - Paul Schiwek 4:0 (1:0 Aufgabe) Gesamt: 18:18
Denis siegte durch Kampfaufgabe seines Gegners. Damit musste der letzte Kampf die Entscheidung bringen.
74 kg - FR - Oleg Lehmann - Lars-Erik Eichler 0:4 (0:4 Schultersieg blau) Gesamt: 18:22 Der
Luftfahrt-Ringer legte los wie die Feuerwehr. Oleg hatte sich viel
vorgenommen, wollte sich für die Hinkampf-Niederlage revanchieren. Das
ging leider in die Hose. Noch in der ersten Runde wurde Oleg
geschultert. Aber vergessen wir nicht, dass Oleg erst 14 Jahre alt ist.
Auch
den Heimkampf am 10.11.2007 gegen Ringerman's Friend werden die
Berolina-Ringer in fremdem Gefilden austragen. Der SV Preussen gewährt
dem SC Berolina Asyl. Vielen Dank dafür. (Ort: Stahlheimer Straße 46,
10439 Berlin, Waage: 18:30, Kampfbeginn: 19:00 Uhr).
Bittere Niederlage in Hennigsdorf - Denis Bischler rettet Mannschaftsehre Hennigsdorfer RV - SC Berolina 29:11
27.10.2007Zum
ersten Mal in dieser Saison kam der SC Berolina so richtig unter die
Räder. Der Sieg der Hennigsdorfer war zweifellos verdient, in dieser
Höhe allerdings ein wenig schmeichelhaft. Das Gesamtergebnis spiegelt
die wahren Kräfteverhältnisse nur ungenügend wider.
Sören
Schwuchow und Sören Kühn verloren ihre Kämpfe lediglich durch kleine
Unkonzentriertheiten und zweifelhafte Kampfrichterentscheidungen. Ilker
Koru gab den Kampf durch einen groben taktischen Schnitzer aus der Hand
und kassierte zu allem Überfluss auch noch die Schulterniederlage.
Hervorzuheben waren neben Denis Bischler, der die Ehre der Mannschaft
rettete und den starken Robert Meseck besiegte, die Leistungen von
Salis Abdullayev, Mihail Karimov, Jörn Dassow und Volkan Erol, die sich
trotz der Niederlagen wacker zur Wehr setzten.
Der
Hennigsdorfer RV trat in der momentanen Bestbesetzung an, belegte bis
auf das 55 kg - Limit alle Gewichtsklassen und war bis in die
Haarspitzen motiviert, dieses Duell für sich zu entscheiden. Das alles
zeigte allerdings auch den gehörigen Respekt vor den Gästen aus Berlin.
Der
Kampfabend begann wie immer in Hennigsdorf gewöhnungsbedürftig mit der
Brandenburghymne. Leider ging der Sportsfreund Kosanke nicht auf den
Berolina-Vorschlag ein, den Titel live zu intonieren, um das Ganze ein
wenig aufzulockern. Dann folgten die Kämpfe:
55 kg - GR - Ferhad Qasimov - ohne Gegner 0:4 Gesamt: 0:4
120 kg - FR - Tim Siebert - Volkan Erol 4:0 (7:0, 2:0, 8:6) Gesamt: 4:4 Trotz
des Trainingsrückstands durch Verletzung stellte sich Volkan in den
Dienst der Mannschaft. Er hatte einen schweren Stand gegen das
Hennigsdorfer Konditionswunder Tim Siebert. Die ersten 2 Runden gingen
deutlich verloren. In der letzten Runde dann deutete Volkan an , dass
mit ihm im gesunden Zustand zu rechnen ist. Schade, dass es hier
letztlich nicht wenigstens zu einem 0:3 genügte.
60 kg - FR - Daniel Krebs - Sören Kühn 3:2 (1:0, 1:2, 0:1, 1:0, 2:1) Gesamt: 7:6 Die
Defensivtaktik des Hennigsdorfers ging leider voll auf. Trotzdem biss
sich Sören konzentriert zu 2 Rundengewinnen durch. In der vierten Runde
besaß Sören die große Chance, den Kampf für sich zu entscheiden. Da es
nach den 2 Kampfminuten 0:0 stand, durfte Sören im Clinch das Bein des
Gegners fassen. Es gelang ihm dann jedoch nicht, den notwendigen Punkt
zu erobern. In der letzten Runde waren die Reserven dann erschöpft.
96 kg - GR - Thomas Woelki - Sören Schwuchow 3:2 (1:2, 1:1, 1:1, 1:1, 2:1) Gesamt: 10:8 Sören
ging geschwächt an den Start, musste im Vorfeld Gewicht machen und
hatte mit einer starken Erkältung zu kämpfen. Diesen Widrigkeiten
trotzend, setzte er sich in den ersten beiden Runden durch. Danach
wurde er allerdings vom Kampfrichter benachteiligt, musste jeweils als
erster in die Bankstellung und verlor folgerichtig die letzten 3
Runden.
66 kg - GR - Andre Kermes - Salis Abdullayev 3:0 (2:2, 3:0, 4:1) Gesamt: 13:8 Salis
hielt gegen den starken Andre Kermes gut mit. Um ein Haar hätte er sich
die erste Runde gesichert, verlor diese lediglich aufgrund der durch
den Hennigsdorfer erzielten höheren Wertung. In der dritten Runde kam
Salis in arge Nöte, fand sich in der gefährlichen Lage wieder. Wie er
aber hier stabil in der Brücke stand - das nötigte Respekt ab. Andre
Kermes versuchte mit allen Mitteln, Salis zu schultern, wurde dabei
aber durch den Kampfrichter zurückgepfiffen.
84 kg - FR - Bernd Brennert - Jörn Dassow 4:0 (4:6 Schultersieg rot) Gesamt: 17:8 Mit
großem Bimborium wurde der letzte aktive Auftritt Bernd Brennerts
angekündigt. Zur Feier des Tages hatte der Hennigsdorfer jedoch nicht
Maßanzug und Krawatte aus dem Schrank geholt, sondern das gute,
körperbetonte Ringertrikot aus alten Wettkampftagen. Jörn legte gut
los, konnte den Gegner mit einem schönen Armdrehschwung in
Schwierigkeiten bringen. Dann zeigte der Mattenfuchs Brennert jedoch
seine Qualitäten und schulterte Jörn noch in der ersten Runde. Die
Halle stand Kopf, Bernd Brennert wurde von seinen Schützlingen schuhlos
von der Matte getragen.
66 kg - FR - Wesselin Russew - Ilker Koru 4:0 (3:2, 3:1, 4:1 Schultersieg rot) Gesamt: 21:8
Diese Niederlage war vermeidbar. Bereits in den ersten beiden Runden
war mehr für Ilker drin. In der dritten Runde dann hatte Ilker die
erste Wertung des Hennigsdorfers gekontert und lag damit vorn. Völlig
unnötig ließ er sich zu weiteren Aktionen verleiten und fand sich
prompt auf den Schultern wieder. Schade.
84 kg - GR - Till Kosanke - Mihail Karimov 3:0 (3:0, 2:1, 3:0) Gesamt: 24:8
Mihail rang stark, neutralisierte seinen Gegner im Standkampf und ließ
ihn überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Im Boden spielte Till
Kosanke dann seine ganze Routine aus, holte sich immer kurz vor dem
Zeitgong die 2-er Wertung und schaukelte den Kampf auf diese Weise mehr
schlecht als recht nach Hause.
74 kg - GR - Robert Meseck - Denis Bischler 1:3 (0:5, 1:2, 1:1, 1:3) Gesamt: 25:11 Der
Kampfrichter lag an diesem Abend einige Male daneben. Denis für seinen
Überwurfversuch in der ersten Runde 3 Punkte zuzuerkennen, war
sicherlich übertrieben. Angesichts des bereits entschiedenen
Gesamtkampfes sind allerdings die darauf folgenden
Undiszipliniertheiten im Hennigsdorfer Lager absolut unerklärlich. Ein
anderer Kampfrichter hätte hier mit Sicherheit energischer
durchgegriffen. Denis hatte schwer zu kämpfen gegen seinen Gegner, der
allerdings wiederholt versuchte, mit Kopfstössen einen Vorteil zu
erreichen. Denis jedoch ist abgeklärt genug, auch solche Situationen
cool zu meistern. Glanzvoller Auftritt!!
74 kg - FR - Norman Brennert - Wulf Richter 4:0 (1:0, verletzungsbedingte Aufgabe in Runde 2) Gesamt: 29:11 Im
Gegensatz zur Heimbegegnung konnte sich der Mannschaftskapitän und
Senior in einem seiner letzten aktiven Kämpfe voll auf's Ringen
konzentrieren. Starker Auftritt in Runde 1, als Wulf lediglich eine
Wertung des Hennigsdorfers zuließ. In Absprache mit dem Trainergespann
und aufgrund der Gesamtkonstellation wurde dann vorsorglich
entschieden, den Kampf wegen beim Training wieder aufgetretener
Schulterbeschwerden aus einer alten Verletzung abzugeben.
Es
sei noch erwähnt, dass die Atmosphäre in der Hennigsdorfer Halle alles
andere als einladend war. Die markigen Sprüche des Hallensprechers
bewegten sich oftmals hart an der Grenze des guten Geschmacks und
jenseits jeder sportlichen Fairness, verbale Fehlgriffe standen auf der
Tagesordnung.
Die
Berolina-Ringer sollten sich nicht allzu lange mit dieser Niederlage
aufhalten und stattdessen nach vorne schauen. Wegen der Sperrung der
Halle in der Kopfstraße wird der Heimkampf des SC Berolina gegen die
Reserve des SV Luftfahrt Berlin am kommenden Samstag, 03.11.2007, um 17
Uhr in der Kiefholzstraße in Berlin-Treptow als Vorkampf der
Bundesligabegegnung SV Luftfahrt Berlin - SV Greiz ausgetragen. Dem SV
Luftfahrt Berlin sei an dieser Stelle für dieses Entgegenkommen
gedankt.
10:8 = 18:22
RC Germania Potsdam II - SC Berolina 18:22
20.10.2007
- Am Anfang der Woche galt es zunächst einmal, eine unangenehme
Nachricht zu verdauen. Der TuS Gaarden Kiel hat seine Mannschaft aus
dem Ligabetrieb zurückgezogen. Alle bisherigen Kämpfe der Kieler wurden
gestrichen. Dadurch verliert der SC Berolina einen Kampfgewinn und 10
Pluspunkte. Die bereits gebuchte Busfahrt nach Kiel am 08.12.2007
musste storniert werden.
Die
Konzentration unter der Woche galt dann aber dem Beginn der Rückrunde
in Potsdam. Wiederum konnte der SC Berolina im Vorkampf des
Bundesligakampfes zwischen dem RC Germania Potsdam und dem TuS Jena
u.a. aufgrund von Verletzungssorgen nur 8 Sportler in die Begegnung
schicken. Der RC Germania hingegen ist breiter aufgestellt, hatte alle
Gewichtsklassen besetzt. So lief der Gast bereits von Beginn an einem
0:8-Rückstand hinterher. Angesichts dieser Ausgangsposition wollte
keiner ernsthaft prognostizieren, dass eine Revanche für die zu
Saisonbeginn erlittene Heimniederlage gelingen könnte.
Und
doch klappte es. Die 8 Ringer des SC Berolina präsentierten sich
mannschaftlich geschlossen und als Einheit, in der jeder für den
anderen alles gibt. Ferhad Qasimov, Sören Kühn, Salis Abdullayev und
Denis Bischler gaben sich keine Blöße. Entscheidend für den Gesamtsieg
waren diesmal die Kampfgewinne von Sören Schwuchow (96 kg) und der
erste Saisonsieg von Mihail Karimov in der Gewichtsklasse bis 84 kg im
griechisch-römischen Stil.
55 kg - GR - Florian Krupsack - Ferhad Qasimov 0:4 (0:6, 0:7, 0:6) Gesamt: 0:4 Ferhads
Sieg mit technischer Überlegenheit geriet nie ernsthaft in Gefahr. In
der Rückrunde kann er zudem in der gewohnten Stilart ringen und seine
Stärken noch besser ausspielen. Toller Auftritt.
120 kg - FR - Philipp Kirchner - ohne Gegner 4:0 Gesamt: 4:4
60 kg - FR - Alexander Pippel - Sören Kühn 0:4 (1:6, 0:8 Schultersieg blau) Gesamt: 4:8
 Aus
dem wohlverdienten Urlaub zurückgekehrt, ließ es Sören in der ersten
Runde erst mal gemächlich angehen, gestattete dem jungen Potsdamer gar
einen Punktgewinn. In der zweiten Runde sorgte Sören dann wieder für
glasklare Verhältnisse - Schultersieg!.
96 kg - GR - Karsten Pikulla - Sören Schwuchow 1:3 (2:2, 1:2, 1:2, 1:1) Gesamt: 5:11
 Allen
war klar, dass dieses Duell einer der Schlüsselkämpfe werden würde. In
der letzten Saison hatte Sören beide Begegnungen jeweils mit 2:3 knapp
verloren. Jetzt brannte er auf Wiedergutmachung. Lediglich die erste
Runde musste Sören aufgrund der höheren erzielten Wertung abgeben. Dann
aber übernahm er das Heft des Handelns und holte sich nervenstark den
so wichtigen Sieg. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Sören
im Vorfeld insgesamt ca. 6 Kilogramm abgespeckt hatte.
66 kg - GR - Björn Hofmann - Salis Abdullayev - kampflos 0:4 Gesamt: 5:15
84 kg - FR - Fabian Albrecht - ohne Gegner 4:0 Gesamt: 9:15
66 kg - FR - Frank Ditting - Ilker Koru 4:0 (3:0, 0:1, 3:0 Schultersieg rot) Gesamt: 13:15
 Ilker
stand die geballte Erfahrung gegenüber. Der Potsdamer war sicherlich
technisch überlegen. Aber physisch und konditionell konnte Ilker
allemal mithalten. Das zeigte sich in der zweiten Runde, die Ilker für
sich entschied. Kurz keimte Hoffnung auf, Ilker könnte diesen Kampf
gewinnen. In der dritten Runde jedoch legte der Gegner eine Schippe zu
und konnte Ilker schultern.
84 kg - GR - Robert Liebe - Mihail Karimov 1:3 (1:1, 2:3, 1:2, 1:1) Gesamt: 14:18 Eine
ganz große Leistung Mischas wurde mit dem Kampfgewinn belohnt. Im
Standkampf hielt Mischa gut mit, wirkte auch insgesamt aktiver als der
Potsdamer. Und so konnte er am Boden den Kampf entscheiden, ließ keine
Wertungen zu und sorgte für eigene Punkte. Die Weichen auf den
Gesamtsieg der Gäste waren somit gelegt.
74 kg - GR - Stefan Zejewski - Denis Bischler 0:4 (0:6, 0:3 Schultersieg blau) Gesamt: 14:22 Der
junge Potsdamer war überfordert. Denis setzte den Gegner von Beginn an
unter Druck und sorgte mit dem Schultersieg in der zweiten Runde
endgültig für klare Verhältnisse.
74 kg - FR - Stefan Schieche - Wulf Richter 4:0 (3:0, 3:0, 6:0) Gesamt: 18:22
Der Kampf war gewonnen, Wulf konnte seinen Auftritt entspannt angehen.
Gegen die schnellen Beinangriffe des Gegners fand Wulf jedoch kein
geeignetes Gegenmittel. Trotzdem konnte er in den ersten beiden Runden
noch ganz gut mithalten. In der letzten Runde fehlte dann die Kraft
Jeder
Gesamtsieg in dieser schwierigen Saison ist für den SC Berolina Gold
wert und muss als Überraschung angesehen werden. Umso mehr gilt dies,
wenn man nur mit 8 Ringern antritt und von den 8 ausgetragenen Kämpfen
6 gewinnt. Der Mannschaft gebührt hierfür der größte Respekt.
Am
kommenden Samstag (27.10.2007) ist der SC Berolina zu Gast beim
Hennigsdorfer Ringerverein (Zur Baumschule 8, 16761 Hennigsdorf, 17:00
Uhr Waage, 17:30 Uhr Kampfbeginn).
Auswärtsschlappe in der Lindenstadt
RV Lübtheen - SC Berolina 23:16
13.10.2007
- Am Ende der Vorsaison standen sich beide Vereine erstmals gegenüber,
als es darum ging, die Gesamtplätze 3 und 4 der Oberligastaffel
auszuringen. Während der SC Berolina den Heimkampf deutlich mit 20:8
gewinnen konnte, setzte es in Lübtheen eine herbe 24:9-Niederlage. Ganz
anders die Vorzeichen in dieser Saison. Der RV Lübtheen hat mit dem PSV
Rostock und dem SV Warnemünde eine Kampfgemeinschaft gebildet, was
personelle Engpässe jedoch nicht ausschließt. Der SC Berolina versucht,
mit schmalem Budget und übersichtlichem Kader aus eigener Kraft die
Ligasaison zu bewältigen. So machte sich denn aus finanziellen Gründen
und aufgrund beruflicher Verpflichtungen einiger Sportler lediglich
eine Rumpftruppe auf den Weg nach Mecklenburg. Die Gewichtsklasse bis
66 kg konnte komplett nicht besetzt werden. Das Glück war den Berlinern
aber insofern hold, als dass auch der Gastgeber eine Gewichtsklasse
nicht besetzen konnte und ein Ringer mit Übergewicht über die Waage
ging.
55 kg - FR - Torsten Schmal - Ferhad Qasimov 0:4 Übergewicht Gesamt: 0:4 Der
Lübtheener hatte leichtes Übergewicht, die Gäste somit bereits 4 Punkte
auf der Habenseite. Beide Vereine verständigten sich jedoch auf einen
Freundschaftskampf. Ferhad wollte sich für die im Vorjahr an selber
Stelle erlittene Schulterniederlage rehabilitieren. Und dies gelang ihm
auch voll und ganz. Torsten Schmal attackierte Ferhad immer wieder mit
Beinangriffen. Ferhad konnte sich jedoch erwehren und nutzte eine
Situation in Bodenlage, um seinen Gegner zu schultern.
120 kg - GR - Marian Rogosch - Sören Schwuchow 4:0 (5:2, 2:1, 7:0 Schultersieg rot) Gesamt: 4:4 Sörens
phänomenale Siegesserie ist gerissen. Die fast 20 Kilogramm
Gewichtsunterschied waren sicher mit ursächlich für die Niederlage. Der
Lübtheener war an diesem Abend überlegen. Immer wieder setzte er im
Standkampf zu Wurfversuchen an und konnte diese dann auch in der
dritten Runde entscheidend durchbringen. Sören schnupperte lediglich im
zweiten Durchgang am Rundengewinn. Vielleicht gibt es ja im Rückkampf
die Möglichkeit für eine Revanche.
60 kg - GR - Philipp Hübner - Salis Abdullayev 0:4 (0:7, 0:6, 2:3 verletzungsbedingte Aufgabe) Gesamt: 4:8 Trotz
seiner erst 16 Jahre hat der Lübtheener bereits einige Meriten
gesammelt. Er war u.a. Norddeutscher Meister und belegte bei den
Deutschen Meisterschaften der C-Jugend 2004 den 6. Platz. Salis
beherrschte seinen Gegner in den ersten beiden Runden deutlich. In der
letzten Runde lag er zunächst durch eine Unachtsamkeit zurück, punktete
sich dann wieder nach vorne, als sich der junge Lübtheener verletzte
und den Kampf nicht fortsetzen konnte.
96 kg - FR - Andreas Werth - Ivan Rangelov 3:0 (1:0, 3:0, 3:0) Gesamt: 7:8 Mehr
als 10 Kilogramm Gewichts- und ca. 50 cm Größenunterschied waren für
Ivan nicht zu kompensieren. Zu allem Überfluss musste er auch noch in
der ungeliebten Stilart antreten. Das Ziel - eine Punktniederlage - hat
Ivan jedoch erreicht und der Mannschaft mit seinem Einsatz einen
wertvollen Dienst erwiesen.
66 kg - FR - Benjamin Sadkowiak - kampflos 4:0 Gesamt: 11:8
84 kg - GR - Erik Regling - Mihail Karimov 3:1 (3:3, 4:2, 2:1, 7:3) Gesamt: 14:9 Mihail
bekam es mit dem kräftigen Erik Regling vom SV Warnemünde zu tun, der
u.a. 2006 den 3. Platz bei den Landesmeisterschaften in
Mecklenburg/Vorpommern belegte. Der Stilwechsel bekam Mihail gut. Noch
in der Vorwoche hatten wir den ersten Rundengewinn herbeigeschrieben.
Mihail muss den Bericht unter sein Kopfkissen gelegt haben - gleich in
der ersten Runde machte er Nägel mit Köpfen. Auch in den Folgerunden
konnte er sich den Wurfansätzen seines Gegners geschickt entziehen,
versäumte es aber, in der Bodenlage für die nötigen eigenen Punkte zu
sorgen. Der Kampfgewinn lag hier durchaus im Bereich des Möglichen.
66 kg - GR - Thomas Meinck - kampflos 4:0 Gesamt: 18:9
84 kg - FR - Wulf Richter - kampflos 0:4 Gesamt: 18:13
74 kg - FR - Maurice Hippmann - Oleg Lehmann 4:0 (3:0 Schultersieg rot) Gesamt: 22:12 Der
Lübtheener, Deutscher Meister im Jahre 2001, brachte lediglich 62
Kilogramm auf die Waage. Aufgrund des Gewichtsvorteils von ca. 10
Kilogramm rechnete man sich auf Berolina-Seite durchaus Chancen aus.
Die große Erfahrung von Maurice Hippmann setzte sich jedoch bereits in
der ersten Runde durch. Mit einem Armdurchzug brachte er Oleg in die
gefährliche Lage und sorgte für die endgültige Entscheidung.
74 kg - GR - Stefan Pentschew - Denis Bischler 1:3 (1:3, 3:5, 4:0, 1:5) Gesamt: 23:16 Überraschend
stellte der RV Lübtheen den amtierenden Deutschen Meister der Veteranen
Altersklasse A bis 69 Kilogramm im Freien Ringkampf in der "verkehrten"
Stilart auf. Das machte die Aufgabe für Denis jedoch keineswegs
leichter. Noch in der letzten Saison verstärkte Stefan Pentschew das
Erstligateam vom PSV Rostock. Der Kampf hielt, was er von der
Ausgangslage her versprach. Beide Ringer schenkten sich nichts. Denis
setzte sich letztlich verdient durch und bleibt in der laufenden Saison
ungeschlagen.
Trotz
einer parallel stattfindenden Großveranstaltung hatten 170 Zuschauer
den Weg in die Hans-Oldag-Halle gefunden. Das Publikum unterstützte die
einheimischen Ringer fachkundig, zollte jedoch auch den Gästen Respekt
und Anerkennung. Da dies beileibe keine Selbstverständlichkeit ist,
wissen die Berolina-Ringer die Atmosphäre in Lübtheen umso mehr zu
schätzen. Trotzdem werden die Berliner im Rückkampf alles daran setzen,
den Spieß dann umzudrehen. Am kommenden Samstag (20.10.2007) ist der SC
Berolina zu Gast beim RC Germania Potsdam II (Oskar-Meßter-Straße 4-6,
14480 Potsdam, 17:00 Uhr Waage, 17:30 Uhr Kampfbeginn
SC Berolina holt den dritten Saisonsieg SC Berolina - TuS Gaarden Kiel 25:15
06.10.2007
- Respekt und Vorsicht waren geboten, hatte doch der Gast aus Kiel eine
Woche zuvor in eigener Halle Ringerman's Friend mit 21:19 besiegt.
Leider ließen die Kieler Ringer 2 Gewichtsklassen unbesetzt. Und dies
waren ausgerechnet 66 kg GR und 74 kg GR, wo der SC Berolina mit Salis
Abdullayev und Denis Bischler Siege fest eingeplant hatte.
Letztendlich
aber konnte der SC Berolina einen sicheren Heimsieg landen, was
erfreulicherweise auch daran lag, dass Ilker Koru - wie in der Vorwoche
bereits prophezeit - seinen ersten Saisonsieg und Oleg Lehmann in der
Gewichtsklasse bis 74 kg FR erstmals in dieser Saison einen
Mannschaftspunkt für den Verein erkämpfte.
55 kg - FR - Ferhad Qasimov - Zurab Uzuev 3:1 (7:0, 4:4, 0:4, 6:4) Gesamt: 3:1 Ferhad
legte gegen seinen jugendlichen Gegner so los, wie man das von ihm
erwartet. In der zweiten Runde folgte dann der unerklärliche Einbruch.
Mit Mühe und Not sicherte sich Ferhad noch Runde 2, um dann im dritten
Durchgang fast komplett einzugehen. Der Schulterniederlage entging
Ferhad nur knapp. Viele rechneten nun mit einem Sieg des Kielers, aber
Ferhad mobilisierte die letzten Kräfte und entschied die 4. Runde und
den Kampf für sich.
120 kg - GR - Sören Schwuchow - Fatih Onur 4:0 (3:1, 6:0, 9:2) Gesamt: 7:1 Wieder
einmal musste Sören einige Kilogramm Gewicht kompensieren. Dies gelang
ihm souverän. Griffansätze des Kielers wurden resolut gekontert und am
Boden lässt Sören in dieser Saison ohnehin nichts anbrennen. Eine ganz
starke Leistung!!
60 kg - GR - Ömer Özdemir - Alexander Babajanjan 3:0 (5:1, 7:5, 4:1) Gesamt: 10:1
Ömer zeigte fast sein gesamtes Griffrepertoire und siegte sicher. Ganz große Klasse.
96 kg - FR - Volkan Erol - Schamil Dadagov 0:4 (0:5 Schultersieg blau) Gesamt: 10:5
Der Kieler war für diesmal zu stark für Volkan. Die Entscheidung fiel bereits in der ersten Runde.
66 kg - FR - Ilker Koru - Murad Capchanov 3:2 (0:3, 1:2, 3:1, 4:1, 7:1) Gesamt: 13:7 Was
für ein Wahnsinnskampf von Ilker!! Gegen den zum Ende hin konditionell
nachlassenden, kräftigen Kieler holte Ilker seinen ersten Saisonsieg.
Siegbringend waren die 2-er-Wertungen am Boden. Immer wieder gelang es
Ilker, den Gegner anzukippen. Zurecht wurde diese tolle Leistung am
Ende belohnt.
84 kg - GR - Jörn Dassow - Rahim Toubulatov 3:1 (2:6, 5:2, 5:2, 2:0) Gesamt: 16:8 Jörn
tat sich anfangs schwer, fand dann aber immer besser in den Kampf. Und
jeder konnte sehen, dass Jörn nicht nur in eine Richtung rollen kann
...
66 kg - GR - Salis Abdullayev - ohne Gegner 4:0 Gesamt: 20:8
84 kg - FR - Mihail Karimov - Unnar Humparov 0:3 (1:7, 2:4, 2:4) Gesamt: 20:11
Mihail konnte mit eigenen Aktionen punkten und die Niederlage so begrenzen. Der erste Rundengewinn kann kommen.
74 kg - FR - Oleg Lehmann - Sergey Miller 1:4 (0:8, 4:10, 7:7, 1:7) Gesamt: 21:15 Oleg
legte einen erfrischenden Auftritt hin. Unbekümmert und konditionell
auf der Höhe attackierte er den Kieler ein ums andere Mal. In der
dritten Runde wurden die Bemühungen Olegs mit dem Rundengewinn
honoriert. Dabei war diese Entscheidung für Kampfrichter Scherf recht
knjfflig. Oleg hatte jedoch zwei 3-er Wertungen geholt, weshalb es an
der Korrektheit keinen Zweifel gab. Erstmals konnte der SC Berolina
somit in dieser Saison und in dieser Gewichtsklasse einen
Mannschaftspunkt erringen. Danke Oleg.
74 kg - GR - Denis Bischler - ohne Gegner 4:0 Gesamt: 25:15 Der
SC Berolina geht an den 3 folgenden Wochenenden auf Reisen. Am 13.10.
geht es nach Lübtheen, am 20.10. nach Potsdam und am 27.10.2007 nach
Hennigsdorf. Der nächste Heimkampf findet am 03.11.2007 (Kopfstraße 55
in Berlin-Neukölln, 15:30 Uhr Wiegen, 16 Uhr Kampfbeginn) statt. Zu
Gast ist dann die zweite Vertretung vom SV Luftfahrt Berlin.
Volkan Erol sei Dank! SC Berolina bezwingt den Hennigsdorfer Ringerverein 22:19
Der SC Berolina scheint zu alter Heimstärke zurückzufinden. In einem
spannungsgeladenen und hitzigen Duell mit dem Titelverteidiger
Hennigsdorfer Ringerverein setzte sich der SC Berolina am vergangenen
Samstag (29.09.2007) knapp, aber verdient mit 22:19 durch und lieferte
damit den endgültigen Beweis, in der Ligastaffel ein ernsthaftes
Wörtchen mitreden zu können.
Erstmals
in dieser Saison reisten die Hennigsdorfer mit voller Kapelle an,
hatten die 2 Auswärtspunkte fest im Visier. Dass daraus nichts wurde
war neben den Leistungsträgern Sören Schwuchow und Denis Bischler vor
allem den überragenden Leistungen von Ferhad Qasimov, Ömer Özdemir,
Volkan Erol und Ilker Koru zu verdanken. Zudem schwächten sich die
Gäste mit wiederholten Zwischenrufen und verbalen Attacken gegen
Kampfrichter-entscheidungen selbst.
Bereits
zur Pause hatte sich der SC Berolina einen satten Vorsprung von 13
Punkten erarbeitet, der dann in der zweiten Hälfte allerdings wieder
auf letztlich 3 Punkte abschmolz. Den "big point" des Tages setzte
zweifellos Volkan Erol, dem es im 96-kg-Limit gelang, den Hennigsdorfer
Bernd Brennert zu schultern und damit seinen ersten Saisonsieg
erreichte.
55 kg - FR - Ferhad Qasimov - Sebastian Neumann 4:0 (7:0, 4:1 Schultersieg rot) Gesamt: 4:0
Ferhad hatte keine Probleme mit seinem Gegner. Überzeugender Auftritt und Schultersieg in Runde 2.
120 kg - GR - Sören Schwuchow - Tim Siebert 3:1 (3:0, 1:5, 2:1, 1:1) Gesamt: 7:1 Trotz
des Gewichtsvorteils von gut 15 Kilogramm hatte Sören gegen Tim Siebert
keine einfache Aufgabe. Der Hennigsdorfer, bereits einmal Vierter bei
Deutschen Meisterschaften, versuchte alles, um in diesem Kampf etwas zu
reißen. Mit dem Rundengewinn gelang ihm dies auch. Jedoch ist Sören
stabil genug, auch solche Kämpfe letztlich sicher zu gewinnen. Vierter
Kampf, vierter Sieg. Was für eine Entwicklung, nachdem Sören in der
Vorsaison lediglich einen Kampf zu seinen Gunsten entscheiden konnte.
60 kg - GR - Ömer Özdemir - Philipp Herrmann 4:0 (1:0 Schultersieg rot) Gesamt: 11:1
Ömer hatte auf 60 kg abgenommen. Trotz dieses Umstandes und des
Fastenmonats Ramadan legte Ömer einen phänomenalen Auftritt hin,
schulterte seinen Gegner bereits nach wenigen Sekunden. Klasse Ömer!!
96 kg - FR - Volkan Erol - Bernd Brennert 4:0 (4:0 Schultersieg rot) Gesamt: 15:1
Niemand hätte im Vorfeld einen Pfifferling darauf gesetzt, dass
Volkan diesen Kampf gewinnen kann, ist doch Bernd Brennert ein absolut
erfahrener Ringer und obendrein Freistilspezialist. Doch Volkan ging
respektlos zu Werke, getreu dem Motto wer nicht wagt, der nicht
gewinnt. Und tatsächlich gelang es Volkan, den Hennigsdorfer mit einem
Kopfhüftschwung zu überraschen und in die gefährliche Lage zu
bugsieren. Aus dem ersten Kampf gegen Potsdam hat Volkan gelernt. Er
ließ seinen Gegner aus dieser Situation nicht mehr entkommen.
Schultersieg!!
66 kg - FR - Ilker Koru - Daniel Krebs 2:3 (1:0, 2:0, 0:5, 2:2, 0:5) Gesamt: 17:4
Viel hat nicht gefehlt und Ilker hätte seinen ersten Saisonsieg
feiern können. Am Vormittag noch beruflich im Einsatz, holte sich Ilker
dank starker Physis die ersten beiden Runden. Dann ließ er leider
konditionell ein wenig nach. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass Ilker
immer selbstbewusster auftritt und wichtige Punkte zum Gesamtergebnis
beisteuert. Der erste Sieg kommt hundertprozentig und zwar bald.
Verwunderung allenthalben bei einem Halbzeitstand von 17:4 für den Außenseiter SC Berolina. Aber noch standen 5 Kämpfe aus.
84 kg - GR - Jörn Dassow - Till Kosanke 0:4 (0:8, 0:3, 1:5) Gesamt: 17:8
Zum wiederholten Male musste Jörn die deutliche Überlegenheit
von Till Kosanke anerkennen. Erst zum Ende hin wurde Jörn mutiger und
merkte, dass man auch gegen einen solchen Gegner punkten kann. Doch kam
diese Erkenntnis für dieses Mal zu spät. Aber es gibt ja noch einen
Rückkampf.
66 kg - GR - Salis Abdullayev - Andre Kermes 1:4 (4:1, 1:3, 0:6, 0:6) Gesamt: 18:12
So viel hatte sich Salis für diesen Kampf vorgenommen.
Grippegeschwächt ging er in das Duell. Trotzdem begann Salis sehr stark
und gewann die erste Runde deutlich. Dann aber drehte Andre Kermes, in
der Vorsaison noch für den SC Berolina aktiv, auf. Salis war nun
chancenlos und stand dicht vor einer Schulterniederlage. Dieser konnte
Salis entgehen, sicherte dem Verein somit zumindest noch einen Punkt.
84 kg - FR - Mihail Karimov - Thomas Woelki 0:3 (0:4, 0:4, 1:2) Gesamt: 18:15
Mihail konnte die Höchststrafe gegen den Brandenburger
Landesmeister Thomas Woelki vermeiden. Mit diesem Achtungserfolg muss
und kann man zunächst einmal zufrieden sein.
74 kg - FR - Wulf Richter - Norman Brennert 0:4 (0:4, 0:4, 0:6) Gesamt: 18:19
Oleg Lehmann wurde aus gesundheitlichen Gründen geschont. Wulf hatte es
sich unter der Woche zu gut gehen lassen und musste noch am
Samstagvormittag gute 2 Kilogramm Gewicht machen. Dies allein kann
jedoch als Entschuldigung für die erneute 0:4 Niederlage nicht
herhalten. Die Marschroute war zumindest eine 0:3-Niederlage. Wulf
versuchte, dieses Ziel zu erreichen, gab jedoch die noch vorhandene
Chance in der letzten Runde selbst aus der Hand. Schade drum aber die
endgültige Entscheidung musste ohnehin im letzten Kampf fallen.
74 kg - GR - Denis Bischler - Hannes Meseck 4:0 (6:0, 5:1, 7:0) Gesamt: 22:19
Auf Denis ist absoluter Verlass. Der Hennigsdorfer hatte sein
Gewicht erheblich reduziert und war ein wenig geschwächt. Trotzdem
bereitete er Denis zumindest in der zweiten Runde ein paar Probleme.
Letztendlich aber brachte Denis den Kampf stark über die Bühne, hätte
seinen Gegner fast noch geschultert. Wie bereits gegen Ringerman's
Friend stellte Denis auch hier den Gesamtsieg erst sicher.
Der
SC Berolina trifft am kommenden Samstag, den 06.10.2007, wiederum in
heimischer Halle (Kopfstraße 55 in Berlin-Neukölln, 15:30 Uhr Wiegen,
16 Uhr Kampfbeginn) auf die Vertretung von TuS Gaarden Kiel.
Erstklassige Berolina-Vorstellung in Berlin-Treptow:
SV Luftfahrt Berlin II - SC Berolina 1903 e.V. 21:18

Lediglich 3 Pünktchen trennten den SC Berolina am Ende vom ganz großen
Wurf gegen einen der Favoriten auf den Staffelsieg in der Oberliga
Nord. Der SV Luftfahrt konnte aus dem Vollen schöpfen, bot somit an
diesem Tag eine hervorragend besetzte Mannschaft auf. Der SC Berolina
legte wie schon in der Vorwoche eine tolle Mannschaftsleistung hin und
konnte ein ganz dickes Achtungszeichen in der Kiefholzstraße
hinterlassen. Von den insgesamt 10 Kämpfen konnten 4 siegreich
gestaltet werden.
55 kg - FR - Henning Wahl - Ferhad Qasimov 3:1(0:2, 1:0, 2:0, 1:0) Gesamt: 3:1
Man merkte, dass hier zwei gelernte Griechisch-Römisch Ringer auf der
Matte standen. Beinangriffe waren Fehlanzeige. Ferhad gelang es in der
Verlängerung der ersten Runde, dem Gegner mit einem Spaltgriff 2 Punkte
abzuluchsen und damit auch die erste Runde. Der Kampf verlief dann
ausgeglichen mit dem besseren Ende für den vom FSV Stralsund zum SV
Luftfahrt gewechselten Ringer, der bei Deutschen Meisterschaften
bereits zweimal die Bronzemedaille erkämpfen konnte.
120 kg - GR - Michael Dietrich - Sören Schwuchow 1:3 (1:1, 0:3, 1:1, 1:1) Gesamt: 4:4
Wieder hatte Sören einen Koloss im Sumoringer-Format zum Gegner. Und
auch diesmal konnte Sören seine anhaltend gute Form unter Beweis
stellen und einen sicheren Punktsieg landen. Große Leistung!!
60 kg - GR - Eyk Fraede - Sören Kühn 0:4 (3:5, 0:4 Schultersieg blau) Gesamt: 4:8
Ein ganz souveräner Auftritt von Sören. Durch die forsche Gangart
seines Gegners in Runde 1 ließ sich Sören überhaupt nicht aus der Ruhe
bringen, konterte geschickt und holte sich die erste Runde mit einer
tollen Rolle. In Runde 2 schaltete Sören den Vorwärtsgang ein und
siegte mit seiner Spezialtechnik, dem Kopfhüftschwung. Auch für Sören
war dieser Sieg an alter Wirkungsstätte etwas Besonderes.
96 kg - FR - Lukas Skaskiewicz - Volkan Erol 4:0 (6:0, 8:0, 7:0) Gesamt: 8:8
Gegen den bulligen Polen stand Volkan auf verlorenem Posten.
Technische Überlegenheit für den Luftfahrtringer - für Volkan jedoch
kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.
66 kg - FR - Marian Decker - Ilker Koru 4:0 (2:0, 6:0, 1:0 Schultersieg rot) Gesamt: 12:8
Ilker machte zunächst eine gute Figur. Am Ende der zweiten Runde liess
er seinem Gegner dann für einen Moment zuviel Spielraum. In der dritten
Runde konnte Marian Decker, der bei Deutschen Meisterschaften bereits
vordere Platzierungen erreichte, Ilker dann schultern. Trotzdem gute
Ansätze, eine 0:3-Niederlage lag aber sicherlich im Bereich des
Möglichen.
So
ging der Gastgeber mit einem 4-Punkte-Polster in die Pause. Auf
Berolina-Seite war man bis zu diesem Zeitpunkt trotzdem recht zufrieden
mit den gebotenen Vorstellungen.
84 kg - GR - Tom Linke - Jörn Dassow 1:3 (2:2, 2:3, 3:0, 1:2) Gesamt: 13:11
Tom Linke, der amtierende Deutsche Vizemeister der A-Jugend bis
76 kg, ist bei Berolina kein Unbekannter, half er doch in der
vergangenen Saison beim RV Lübtheen aus. So wusste man um die Schwere
der Aufgabe, die Jörn erwartete. Um so höher muss dieser Sieg
eingeschätzt werden, den Jörn letztlich mit großer Willensstärke
erzwang.
66 kg - GR - Mario Bührig - Salis Abdullayev 0:3 (3:4, 1:2, 1:3) Gesamt: 13:14
Gegen den einige Kilogramm schwereren Mario Bührig musste Salis
sein ganzes Können aufbieten, um den Kampf siegreich zu gestalten. Dies
gelang ihm mit einer starken Leistung, unbeeindruckt von der einen oder
anderen zumindest zweifelhaften Kampfrichterentscheidung.
84 kg - FR - Cliff Lüpker - Mihail Karimow 4:0 (0:7, 0:6, 0:2) Gesamt: 17:14
Sicherlich hatte Mihail einen starken Gegner. Aber ein wenig
mehr Gegenwehr hätte man sich auf Berolina-Seite schon gewünscht.
Andererseits hat Mihail noch genügend Zeit, um sich zu entwickeln.
74 kg - FR - Lars-Erik Eichler - Oleg Lehmann 4:0 (Schultersieg rot 1. Runde) Gesamt: 21:14
Der gerade einmal 14 Jahre alte Oleg Lehmann soll langsam an das
Ligageschehen herangeführt werden. Dass der Einstand mit einer
Schulterniederlage nach ca. 30 Sekunden Kampfzeit endete, ist natürlich
tragisch. Aber auch Oleg hat die Zukunft noch vor sich. Wichtig ist
jetzt nur, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und diese Erfahrungen
zu nutzen. Auch ein Alexander Leipold hat seine ersten Kämpfe deutlich
verloren und ist später Olympiasieger geworden..
74 kg - GR - Christian Schneider - Denis Bischler 0:4 (0:4, 0:7, 1:1) Gesamt: 21:18
Gegen einen aggressiv ringenden Gegner wurde Denis diesmal voll
gefordert. Wiederum aber behielt er die Übersicht, holte mit
kraftvollen Rollen die notwendigen Wertungen für die
11-Punkte-Differenz und die damit verbundene technische Überlegenheit.
Der
SC Berolina pausiert jetzt eine Woche, bevor am Samstag, den
29.09.2007, der Hennigsdorfer Ringerverein zu Gast in der Kopfstraße 55
in Berlin-Neukölln ist (15:30 Uhr Wiegen, 16 Uhr Kampfbeginn).
SC Berolina entführt sensationell 2 Punkte aus der Preussen-Arena Ringerman's Friend - SC Berolina 1903 e.V.: 19:22
Fast hätte man in der zuvor sehr lauten Sporthalle in der Stahlheimer
Straße eine Stecknadel auf den Boden fallen hören können, als Denis
Bischler im letzten Kampf des Abends sein Tagwerk verrichtete, seinen
Gegner Grawitek Geworgjan technisch überlegen von der Matte schickte
und somit den grandiosen Auswärtssieg des SC Berolina bei den
Ringerman's Friend sicherstellte.
In
der Woche zuvor hatten die Trainer Denis Djatchenko und Sinan Hanli
harte Arbeit zu verrichten. Neben dem Training musste nach der
Heimniederlage gegen Potsdam psychologische Aufbauarbeit geleistet
werden. Dass es den beiden hervorragend gelungen ist, den Druck des
Siegenmüssens von der Mannschaft zu nehmen, konnte man am Samstag
bewundern. Jeder Einzelne holte alles aus sich heraus und als der
Gesamtsieg feststand, brach in der Berolina-Ecke lauter Jubel aus.
55 kg - FR - Marc Fraede - Ferhad Qasimow 3:1(5:3, 3:5, 2:0, 4:0) Gesamt: 3:1
In der Vorsaison unterlag Ferhad seinem Gegner noch auf Schultern.
Diesmal gelang es Ferhad, auf Augenhöhe mitzuringen und sogar eine
Runde mit einem Armdrehschwung für sich und die Mannschaft zu gewinnen.
120 kg - GR - Christian Papra - Sören Schwuchow 0:4 (0:6, 0:7, 0:6) Gesamt: 3:5
Bereits in der Vorwoche hatte Sören eine erstklassige Leistung gezeigt.
Nahtlos konnte er an diese Vorstellung anknüpfen. Christian Papra, der
vor 2 Jahren noch beim SC Berolina ausgeholfen hatte, konnte nicht
ansatzweise mithalten. Konsequent zog Sören seine Aktionen am Boden
durch und entschied diesen Kampf technisch überlegen zu seinen Gunsten.
60 kg - GR - Ives Kuhring - Sören Kühn 0:4 (1:7, 0:6, 0:4 Schultersieg) Gesamt: 3:9
Es
ist fast ein wenig unheimlich, mit welch traumwandlerischer Sicherheit
Sören seine Gegner auch in dieser Saison beherrscht. Tolle Aktionen,
viele Punkte und zu guter letzt noch der Schultersieg - Ringerherz, was
willst du mehr?
96 kg - FR - Andreas Wendt - Volkan Erol 3:1 (8:4, 5:4, 1:4, 6:0) Gesamt: 6:10
Natürlich wurde es bei diesem Kampf zum ersten Mal richtig laut, war
doch Andreas Wendt mit gerade einmal 77 kg über die Waage gegangen.
Volkan jedoch war am Bein verletzt, opferte sich für die Mannschaft und
holte alles (und einen ganz wichtigen Punkt) aus sich heraus. Ohne
Verletzung wäre freilich sehr viel mehr drin gewesen für Volkan. Trotz
allem Respekt und Dank für einen tollen kämpferischen Auftritt.
66 kg - FR - Geoffrey Herrmann - Ömer Özdemir 4:0 (7:0, 8:0, 6:0) Gesamt: 10:10
Nach abgelaufener Sperre (Wechsel vom SV Luftfahrt Berlin) ging
Geoffrey erstmals für seinen neuen Verein auf die Matte. Etwas
überraschend allerdings nicht im griechisch-römischen Stil, sondern im
freien Ringkampf. Aufgrund beruflicher Verpflichtungen konnte Ilker
Koru auf Berolina-Seite nicht ringen. Ömer sprang mannschaftsdienlich
in die Bresche, war allerdings gegen die energischen Attacken seines
Gegners machtlos. Danke Ömer für Deinen Einsatz!!
Ausgeglichen 10:10 ging es in die Pause.
84 kg - GR - Alexander Menter - Jörn Dassow 1:4 (0:3, 3:3 rot, 0:5, 0:4) Gesamt: 11:14 Natürlich
war Jörn nach der Auftaktniederlage gegen Potsdam angespannt. Dann
zeigte er aber, was in ihm steckt. Die zweite Runde musste er nur
aufgrund eines Passivitätspunktes unglücklich abgeben, beherrschte
seinen Gegner dann aber sicher. Als Sahnehäubchen einer sehr guten
Leistung fuhr Jörn aufgrund der neuen Regelungen sogar 4 Punkte wegen
technischer Überlegenheit ein.
66 kg - GR - Ronny Bahr - Salis Abdullayev 0:4 (1:7, 0:4 Schultersieg) Gesamt: 11:18
Nein - das war kein leichter Sieg für Salis. Gegen einen unbequemen
Gegner gelangen aber diesmal die Aktionen. Der Preussen-Ringer hatte
sich offenbar in der ersten Runde verletzt, wurde dann in der zweiten
Runde nach einem Überwurf von Salis geschultert.
84 kg - FR - Christian Dieskau - Mihail Karimow 4:0 (7:1, 6:0, 2:1) Gesamt: 15:18
Mihail bekam es mit Publikumsliebling Christian Dieskau zu tun. Der
legte los wie die Feuerwehr. Fast wäre es Mihail aber in der dritten
Runde gelungen, ein Achtungszeichen zu setzen. Aber mit der
Unterstützung des Publikums im Rücken, setzte sich Christian Dieskau
schließlich ohne Minuspunkt durch.
74 kg - FR - Gunnar Schenk - Wulf Richter 4:0 (4:0, 6:0, 6:0) Gesamt: 19:18
Trotz der am Ende deutlichen Niederlage war das doch ein ganz anderer
Auftritt von Wulf, als noch eine Woche zuvor. Gegen einen sehr starken
Gegner gelang es Wulf doch, die eine oder andere Duftmarke zu setzen
und erhobenen Hauptes das Rund zu verlassen. Der letzte Kampf musste
nun die Entscheidung über den Gesamtsieg bringen.
74 kg - GR - Grawitek Geworgjan - Denis Bischler 0:4 (0:5, 0:6, 0:6) Gesamt: 19:22
Denis war auf das Auftreten seines bulligen Widerparts sehr gut
vorbereitet. Er liess nichts anbrennen, spulte sein Programm
bewundernswert ruhig herunter, rollte seinen Gegner ein um's andere Mal
und sicherte der Mannschaft 4 Punkte und den Gesamtsieg.
Eine
Riesenleistung des SC Berolina wurde mit dem verdienten Auswärtssieg
belohnt. Am kommenden Samstag - 15.09.2007 - gilt es nun, im Vorkampf
der 2. Bundesliga gegen die Reserve des SV Luftfahrt Berlin zu bestehen
(16:30 Uhr Waage, 17 Uhr Kampfbeginn, Kiefholzstraße, Berlin-Treptow).
SC Berolina 1903 e.V. gegen RC Germania Potsdam II 15:23 Sören Schwuchow Mann des Tages
Am 01.09.2007 begann für den SC Berolina 1903 e.V. die Saison der
Oberliga Nord 2007 mit einem Heimkampf gegen den RC Germania Potsdam
II. Wegen der Sanierung der Trainingshalle in der Thomasstraße musste
der SC Berolina in die Sporthalle Kopfstraße 55 ausweichen. Am Ende des
Kampfnachmittags fuhren die Gäste aus Potsdam mit einem
23:15-Auswärtssieg nach Hause. Trotzdem gab es im Berolina-Lager neben
ein wenig Schatten auch sehr viel Licht, weshalb die Trainer des SC
Berolina mit den gezeigten Leistungen letztlich trotz der vermeidbaren
Auftaktniederlage ganz zufrieden waren.
55 kg - FR - Ferhad Qasimow - Florian Krupsack 4:0 (6:2, verletzungsbedingte Aufgabe in Runde 2 beim Stand von 4:0) Gesamt: 4:0 Ferhad
ging gegen den erst 14-jährigen Florian Krupsack engagiert zu Werke und
gewann die erste Runde in der ungeliebten Stilart sicher. Leider
verletzte sich der junge Potsdamer in der 2. Runde an der Schulter, so
dass er den Kampf verletzungsbedingt aufgeben musste. Gute Besserung an
den Gästeringer!!
120 kg - GR - Sören Schwuchow - Philipp Kirchner 3:0 (1:1, 7:0, 5:3) Gesamt: 7:0
Bei einer geschlossenen und guten Mannschaftsleistung einzelne Sportler
hervorzuheben, ist immer problematisch. Sören hatte es sich an diesem
Nachmittag aber redlich verdient. Robust hielt er seinen satte 15 kg
schwereren Gegner in Schach und konnte am Ende sicher den Kampf für
sich entscheiden. Wichtig war vor allem, dass Sören den Potsdamer immer
wieder ankippen konnte, selbst aber in Boedenlage keine Wertungen
zuließ.
60 kg - GR - Sören Kühn - Alexander Pippel 4:0 verletzungsbedingte Aufgabe Gesamt: 11:0
Sören kam wieder einmal nicht so recht zum Einsatz. Alexander Pippel war bereits verletzt angereist.
96 kg - FR - Volkan Erol - Karsten Pikulla 0:4 (5:7 Schultersieg blau) Gesamt: 11:4
Volkan stand dicht vor einem Schultersieg, liess sich dann aber leider
übertragen und selbst in die gefährliche Lage bringen, aus der es kein
Entrinnen mehr gab. Schade - in diesem Kampf war sicherlich mehr drin,
aber man darf die Erwartungen
auch nicht zu hoch schrauben. Aus dieser Niederlage wird Volkan seine
Lehren ziehen.
66 kg - FR - Ilker Koru - Björn Hoffmann 0:3 (0:1, 1:2, 1:5) Gesamt: 11:7
Ilker hatte kräftig abgespeckt und verkaufte sich prima in seinem Kampf
gegen Björn Hoffmann. In der 2. Runde stand Ilker sogar dicht vor dem
Rundengewinn, konnte aber das 1:1 nicht über die letzten Sekunden
retten. Ein prima Einstand von
Ilker in der "neuen" Gewichtsklasse.
84 kg - GR - Jörn Dassow - Robert Liebe 0:4 (1:4, Schultersieg blau 2. Runde) Gesamt: 11:11 Diese
Niederlage war nicht unbedingt einkalkuliert. Noch in der Vorsaison
konnte Jörn seinen Gegner deutlich bezwingen. Diesmal setzte es dann
gleich eine Schulterniederlage. Kopf hoch Jörn - beim nächsten Kampf
geht alles von vorne los.
66 kg - GR - Salis Abdullayev - Brian Tewes 0:4 (1:8, 1:5, 2:5) Gesamt: 11:15 Der
nächste Dämpfer folgte. Wohl kaum jemand auf der Berolina-Bank hätte
geglaubt, dass der amtierende Berliner und Norddeutsche Meister Salis
Abdullayev so sang- und klanglos verlieren würde. Allerdings hatte er
mit dem Deutschen Meister der A-Jugend von 2006 einen richtigen Brocken
erwischt. Salis war chancenlos. Von ihm muss und darf man ganz sicher
mehr erwarten.
84 kg - FR - Mihail Karimow - Fabian Albrecht 0:4 Übergewicht Gesamt: 11:19 Mihail
kam mit Übergewicht aus dem Urlaub zurück. Wir decken an dieser Stelle
den Mantel des Schweigens darüber. In der als Freundschaftskampf
ausgetragenen Begegnung verkaufte sich Mihail gegen einen starken
Gegner dann allerdings sehr
gut.
74 kg - FR - Wulf Richter - Stefan Schieche 0:4 (0:4, 0:8, 0:5) Gesamt: 11:23 Wulf
versuchte, gegen den körperlich überlegenen Potsdamer mitzuhalten. Dies
gelang ihm jedoch nur partiell. Eigene Akzente waren an diesem Tag
Fehlanzeige.
74 kg - GR - Denis Bischler - Stefan Zejewski 4:0 (6:0, Schultersieg rot 2. Runde) Gesamt: 15:23 Denis
legte gegen den 15-jährigen Stefan Zejewski einen ganz starken Auftritt
hin und bestätigte die guten Trainingseindrücke. Technische
Überlegenheit in der ersten Runde, Schultersieg in der 2. Runde.
Am
08.09.2007 tritt der SC Berolina 1903 e.V. zum Auswärtskampf bei
Ringermen's Friend in der Stahlheimer Straße / Prenzlauer Berg an
(18:30 Uhr Waage, 19:00 Uhr Kampfbeginn).
Die neue Saison 2007 wirft ihre Schatten voraus
Nachdem der Sport-Club Berolina 1903 e.V. die sportlichen Ziele in der
abgelaufenen Saison 2006 mit dem zweiten Platz in der Oberligastaffel
hinter dem Hennigsdorfer RV, mit dem Gewinn sämtlicher Heimkämpfe und
darüber hinaus eines Auswärtskampfes übererfüllt hat, warten in der
kommenden Saison deutlich schwerere Aufgaben auf die Ringer des SC
Berolina.
Neben
den bereits bislang in der Oberliga-Staffel vertretenen Vereinen RC
Germania Potsdam II und Hennigsdorfer RV kehrt die zweite Vertretung
des SV Luftfahrt in die Oberligastaffel zurück. Weiterhin dabei sind
der TuS Gaarden Kiel, der RV Lübtheen und der SV Preussen (Ringermen's
Friend), der diesmal jedoch die Lehren aus der Vergangenheit gezogen
hat und lediglich noch mit einer Vertretung in die Mannschaftskämpfe
geht. Für den SC Berolina sind also mit Lübtheen und Kiel zwei lange
Auswärtsfahrten zu absolvieren.
Statt
bisher 8 Einzelkämpfen wird es künftig pro Mannschaftskampf 10
Einzelkämpfe geben, analog dem Modus in der 1. und 2. Bundesliga. Die
Gewichtsklasse bis 52 kg entfällt, die mittleren Gewichtsklassen bis 66
kg, bis 74 kg und bis 84 kg werden jeweils in beiden Stilarten
gerungen. Aufgrund der noch immer relativ dünnen Personaldecke, stellt
diese neue Regelung für den SC Berolina eine schwere Hypothek dar.
Erschwerend kommt hinzu, dass mit Martin Emilov der beste Ringer des
Vereins zum TuS Adelhausen in die 1. Bundesliga gewechselt ist.
Auch
den anderen Vereinen ist nicht verborgen geblieben, dass es beim SC
Berolina in der jüngsten Vergangenheit dank der hervorragenden
Tätigkeit der Trainer Denis Djatchenko und Sinan Hanli sportlich
deutlich aufwärts gegangen ist. So heißt es in einer Saisonvorschau auf
der Homepage des SV Luftfahrt Berlin, dass der SC Berolina "momentan
einen phänomenalen Leistungssprung erfährt."
Dem
Verein steht mithin eine äußerst schwere und anspruchsvolle Saison ins
Haus, in der es gilt, die positiven Entwicklungen des letzten Jahres
fortzusetzen. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage sollten die
Erwartungen jedoch nicht zu hoch geschraubt werden, was die
Gesamtplatzierung am Ende der Saison betrifft. Die Mannschaft befindet
sich nach wie vor im Aufbau und einige junge und talentierte Ringer
werden die Chance erhalten, in der Oberliga-Saison in den
Wettkampfbetrieb hineinzuschnuppern.
Ansetzungen Oberliga Nord 2007 Sport-Club Berolina 1903 e.V.
Hinrunde
|
| 01.09.2007 | SC Berolina - RC Germania Potsdam II |
| 08.09.2007 | Ringermen's Friend - SC Berolina |
| 15.09.2007 | SV Luftfahrt Berlin II - SC Berolina |
| 29.09.2007 | SC Berolina - Hennigsdorfer RV |
| 06.10.2007 | SC Berolina - TuS Gaarden Kiel |
| 13.10.2007 | RV Lübtheen - SC Berolina |
Rückrunde
|
| 20.10.2007 | RC Germania Potsdam II - SC Berolina |
| 27.10.2007 | Hennigsdorfer RV - SC Berolina |
| 03.11.2007 | SC Berolina - SV Luftfahrt Berlin II |
| 10.11.2007 | SC Berolina - Ringermen's Friend |
| 01.12.2007 | SC Berolina - RV Lübtheen |
| 08.12.2007 | TuS Gaarden Kiel - SC Berolina ENTFÄLLT! |
Deutsche Bank unterstützt den
SC Berolina 1903 e.V.
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| Symbolische Scheckübergabe an den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Co-Trainer Sinan Hanli (vorne rechts). |
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Das Öffentlichkeitsbild der größten deutschen Privatbank wird oftmals
von negativen Schlagzeilen begleitet. Dabei geht leider unter, dass
sich die Deutsche Bank AG auf zahlreichen Gebieten des
gesellschaftlichen Lebens engagiert. So unterstützt die Bank
beispielsweise das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter für
gemeinnützige Zwecke durch Gewährung finanzieller Zuwendungen.
Davon
konnten jetzt auch die Ringer des Sport-Club Berolina 1903 e.V.
profitieren. Gerade in einer Sportart, die nicht so sehr im Fokus des
allgemeinen Interesses steht, ist es schwierig, über die
Mitgliedsbeiträge hinaus finanzielle Mittel zu akquirieren.
Umso
größer ist nun die Freude über die Zuwendung der Deutschen Bank AG in
Höhe von € 500,00. Geplant ist, dieses Geld u.a. für die Anschaffung
von Trainingsanzügen und einer Trainingspuppe einzusetzen.
Am
23.05.2007 erfolgte die Übergabe des symbolischen Schecks in der
Sporthalle des SC Berolina 1903 e.V. in Berlin-Neukölln an den
stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Co-Trainer Sinan Hanli (auf
dem Foto vorne rechts).
Der
Verein dankt der Deutsche Bank AG für diese Unterstützung. Damit erhält
auch die im Verein insgesamt geleistete Arbeit Würdigung, die darauf
abzielt, insbesondere Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle
Freizeitbeschäftigung anzubieten und einen Beitrag zur Integration in
Berlin lebender Immigranten zu leisten.
Starker Berolina-Auftritt beim 22. Internationalen Pfingstcup des VfL Tegel
Mehr als 140 Aktive nahmen am 26. Mai 2007 am Pfingstcup des VfL Tegel
teil. Neben den Berliner Vereinen SV Luftfahrt Berlin, Türkischer
Ringerverein, Türkischer Kraftsportverein, VfL Tegel waren Teams aus
Gütersloh und Frankreich angereist.
Der SC Berolina 1903 e.V. war so personalstark vertreten wie seit
Jahren nicht mehr.
Unter den Teilnehmern tummelte sich auch einige Prominenz. So gaben
sich Felix Menzel vom 1. Luckenwalder SC, amtierender Deutscher Meister
der Männer im Freien Ringkampf bis 66 kg und Junioreneuropameister
2006, sowie Ramazan Aydin vom Erstligisten Türkischer Ringerverein,
amtierender Deutscher Vizemeister der Männer im Griechisch-Römischen
Stil bis 74 kg, die Ehre.
Oleg
Lehmann konnte seinen Kampf (Gewichtsklasse bis 76 kg B-Jugend) gegen
Muhammet Yalcin vom Türkischen Ringerverein gewinnen. Platz 1.
Felix Warth verlor seinen Kampf (Gewichtsklasse bis 58 kg A-Jugend)
gegen Aruinbold Milbrecht vom Türkischen Kraftsportverein. Platz 2.
Ceyhun Sadykow und Robert Cichala rangen in der Gewichtsklasse bis 63
kg der A-Jugend. Ceyhun startete grandios mit einem Schultersieg gegen
Yavuz Aziz. Auch gegen Robert behielt er die Oberhand, musste sich
später aber dem starken Franzosen Affifoudine Aboudou beugen. Gegen
diesen hatte zuvor schon Robert klar den Kürzeren gezogen. Immerhin
aber gewann Robert seinen Kampf gegen Yavuz Aziz. Am Ende Platz 2 für
Ceyhun und Platz 3 für Robert.
Mihail
Karimov hatte in seinem einzigen Kampf gegen Nils Stockmeyer vom KSV 02
Gütersloh (Gewichtsklasse bis 85 kg A-Jugend) knapp das Nachsehen (1:2,
1:2). Hier war mehr drin. In der zweiten Runde wurde Mihail vom
Kampfrichter allerdings klar benachteiligt – 2. Platz.
In der Mannschaftswertung der A-Jugend belegte der SC Berolina 1903
e.V. den 1. Platz!!!
Daniel
Rubin hatte gegen Till Kosanke – Hennigsdorfer Ringerverein – in der
Gewichtsklasse bis 84 kg der Junioren einen schweren Stand. Beide
Runden gingen technisch überlegen verloren, wobei Daniel seinem Gegner
das Leben durchaus schwer machte und in der 2. Runde sogar 3 Punkte
erkämpfen konnte. Respektable Leistung, 2. Platz.
In
der Mannschaftswertung der Junioren belegte der SC Berolina 1903 e.V.
den 3. Platz.
Spannend ging es in der Gewichtsklasse bis 60 kg der Männer bis 29
Jahre zu. Salis Abdullayev startete mit einem Schultersieg gegen Erhan
Pekcan und gewann anschließend gegen Vereinskamerad Ferhad Qasimow
technisch überlegen. Weitere Siege gab es gegen Aser Mamedov und als
Krönung des Tages schulterte Salis Sven Cammin vom SV Luftfahrt. Ferhad
verlor unnötigerweise gegen Mamedov, gewann aber gegen Pekcan. Im Kampf
gegen Cammin gab dieser verletzungsbedingt auf. Am Ende wurde Salis
ungefährdeter Sieger, Ferhad belegte den 2. Platz, da Mamedov gegen
Cammin verloren hatte.
Denis
Bischler begann gut gegen Martin Obst (Gewichtsklasse bis 74 kg Männer)
und erreichte in der ersten Runde ein Remis, leider mit dem besseren
Ende für Obst. In der zweiten Runde ging Denis dann die Puste aus.
Trotzdem ein prima Einstand und Platz 2.
Keinen Gegner hatte leider Volkan Erol in der Gewichtsklasse bis 96 kg.
Kampfloses Gold. Den Freundschaftskampf gegen Marcel Redmann verlor
Volkan.
In der Mannschaftswertung der Männer bis 29 Jahre belegte der SC Berolina 1903 e.V. am Ende Platz 1!!!
Bei
den Männern Ü 30 – wahlweise auch Senioren oder Veteranen genannt -
gingen lediglich Ilker Koru und Wulf Richter in der Gewichtsklasse bis
74 kg auf die Matte. Beide bekamen es ausgerechnet mit Ramazan Aydin
vom Türkischen Ringerverein zu tun. Zunächst lernte Wulf die Halle in
der Hatzfeldallee aus der Vogelperspektive kennen, später erging es
Ilker ähnlich. Die Kämpfe gegen Aydin waren also erwartungsgemäß zügig
beendet. Das direkte Berolina-Duell versprach mehr Spannung. Die erste
Runde verlief denn auch ausgeglichen (2:2) mit dem besseren Ende für
Wulf. Mit der gewonnenen Runde im Rücken dominierte Wulf Runde zwei
dann deutlich und gewann klar mit 4:1. Platz 2 Wulf, Platz 3 Ilker.
In der Gesamt-Mannschaftswertung belegte der SC Berolina 1903 e.V. den 4. Platz.
Freundschaftskampf des SC Berolina 1903 e.V. gegen amerikanische Highschool- und College-Studenten
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Volkan Erol vom SC Berolina gegen Chip Norwood  |
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Ein
besonderes Kapitel deutsch-amerikanischer Freundschaft wurde am
06.04.2007 geschrieben. Schauplatz war jedoch nicht Trinwillershagen,
wo sich noch kürzlich Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident
George W. Bush ihrer Sympathien versicherten und gemeinsam ein
Spanferkel verspeisten, sondern die Sporthalle des SC Berolina 1903
e.V. in Berlin-Neukölln. Spanferkel gab es an diesem Abend zwar nicht,
dafür aber jede Menge sehenswerten Ringkampfsport. Zu Gast war eine
Auswahl amerikanischer College-Studenten. Bereits am 04.04.2007 hatte
man ein gemeinsames und sehr unterhaltsames Training absolviert.
Insgesamt
wurden 23 Begegnungen ausgetragen. Die amerikanische Auswahl hatte
letztlich vom Papier her deutlich mit 45:33 Punkten und 13:10 in der
Kampfwertung die Nase vorn. Aber allein dieses Ergebnis darf nicht
überbewertet werden, da alle Kämpfe im Freien Ringkampf ausgetragen
wurden.
Eine kurze Einzelanalyse aus Sicht des SC Berolina 1903 e.V.: Sören
Schwuchow hatte zunächst einen schweren Stand gegen Matthiew Olzewski.
Die erste Runde endete knapp mit 2:0 für den amerikanische Ringer. In
der zweiten Runde konnte er Sören gar schultern. Seinen zweiten Kampf
konnte Sören gegen Chip Norwood dann mit 2 Rundengewinnen (7:0, 1:1)
siegreich gestalten. Vielleicht war im ersten Kampf für Sören mehr
drin. Alles in allem aber war das ein recht passabler Auftritt.
Ferhad
Qasimow konnte nicht überzeugen. Der Freie Ringkampf ist halt nicht
sein Ding. Aber das alleine kann keine ausreichende Erklärung für die
gezeigte Leistung sein. Der erste Kampf gegen Richard Leal ging mit 0:2
Runden verloren, der zweite gegen Elias Armendariz mit 1:2.
Bester
und schnellster Mann des Abends war Volkan Erol. Fast hätte man glauben
können, dass Volkan vor seinen Kämpfen vom Zaubertrank des Miraculix
genascht hatte. Sowohl gegen Chip Norwood als auch gegen Justin Sachse
machte Volkan kurzen Prozeß und schulterte seine Gegner jeweils in der
ersten Runde.
Mit Marco Romano hatte der Einsteiger e.V. (www.berliner-ringer.de)
einen Vertreter gestellt. Marco ging risikofreudig und mit viel
Engagement in seine Kämpfe, musste aber leider sowohl gegen Elias
Armendariz als auch gegen Benjamin Spires Schulterniederlagen
hinnehmen. Marco sollte das Ganze unter "Erfahrung sammeln" verbuchen
und fleißig weitertrainieren. Die Ansätze sind gut.
Vassili
Oklov war nicht so ganz auf dem Posten. Trotzdem ging er gegen Justin
Sachse auf die Matte, konnte aber eine 0:2-Niederlage nicht verhindern.
In gesunder Verfassung ist von Vassili deutlich mehr zu erwarten.
Salis Abdullayev erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen nur in einem
Punkt nicht – das Zauberwort heißt Pünktlichkeit. Seine beiden Kämpfe
gegen Benjamin Spires (Schultersieg in Runde 2) und Michael Tuck
(Technische Überlegenheit in beiden Runden) gestaltete Salis in
gewohnter Weise absolut überlegen und ohne in Verlegenheit zu geraten.
Für
eine weitere positive Überraschung sorgte Magomed Hamzatow. Den ersten
Kampf gegen Joshua Griffin verlor Magomed zwar aufgrund einer
Schulterniederlage in Runde zwei. Da war Magomed ein wenig
übermotiviert, nachdem er die erste Runde mit 5:1 deutlich gewonnen
hatte. Im zweiten Kampf gegen Ryan Peterson machte Magomed es dann
besser und gewann beide Runden deutlich mit 6:0 und 6:3.
Völlig
neben sich stand Mihail Karimov. Dreimal ging Mihail auf die Matte,
dreimal verließ er sie als Verlierer. Einer knappen Punktniederlage
gegen Raymond BJ Mosely (2:3, 2:3) folgten deutliche Niederlagen gegen
Matthew Sharp (Technische Überlegenheit) und Justin Sachse
(Schulterniederlage in Runde 1). Aber was soll's: einen schwachen Tag
hat schließlich jeder schon erwischt.
Sören
Kühn hatte bei seinem einzigen Auftritt Michael Tuck zum Gegner. Ruhig
und überlegt holte sich Sören die erste Runde mit 4:1. Die zweite Runde
machte Sören dann bei deutlicher Führung zum Ende hin noch mal
spannend. Auch dank der energischen Zwischenrufe von Tochter Laura
rettete Sören einen hauchdünnen 7:6-Vorsprung über die Zeit.
Ömer
Özdemir hatte es offenbar eilig, die Halle wieder zu verlassen.
Vielleicht stand da noch eine Familienfeier an. Wie auch immer – es
dauerte nicht einmal eine Minute, da hatte Ömer seinen Gegner James
Lamach mit seiner Spezialtechnik abgeklemmt und auf die Schultern
gelegt.
Oleg
Lehmann hatte mit Harold Gage einen zu starken Gegner und stand von
vornherein auf verlorenem Posten. Das Problem war allerdings auch, das
der SC Berolina in diesem Gewichtsbereich (75 – 80 kg) ein echtes Loch
hat. So brach es denn auch über Oleg herein. Beide Runden endeten mit
technischer Überlegenheit für den amerikanischen Sportler. Im
Nachhinein muss man konstatieren, dass es besser gewesen wäre, einen
anderen Ringer gegen Harold Gage einzusetzen, womit Olegs Leistung und
Zukunftsaussichten keineswegs geschmälert werden sollen.
Erfreulich
stark war aus Berolina-Sicht auch der Auftritt von Hasan Sariyar.
Zunächst gab es zwar eine Schulterniederlage gegen Orlando Neito. Im
zweiten Kampf konnte sich Hasan jedoch einen 2:1-Kampfgewinn erzwingen
(3:6, 4:0, 1:0). Gegner war hier Ryan Peterson.
Bleiben
die 2 Kämpfe von Ceyhun Sadykow. Der erste Kampf gegen Joshua Griffin
ging auf Schultern verloren. Im zweiten Kampf konnte Ceyhun sich
steigern und gewann technisch überlegen gegen Ryan Peterson.
Die
Kämpfe wurden souverän von Norbert Lemke und Jack Gallagher geleitet –
vielen Dank an beide. Der Dank gilt auch den amerikanischen Gästen und
der Firma europe-experience (www.europe-experience.com), die diese
Begegnung ermöglicht haben.
Des
weiteren dankt der SC Berolina 1903 e.V. den Firmen
Gastronomieberatungs- und Lieferservice Meyer GmbH und Getränkezentrale
Schyle, Altenbraker Straße 15, 12053 Berlin für die Unterstützung.
Videos der Begegnung Salis
Abdullayev König von (Nord-)Deutschland
Sechs Aktive
und drei Betreuer des SC
Berolina machten sich am 10.03.2007 in
aller Frühe auf den Weg in das Sportzentrum Steilshoop in
Hamburg zu
den Norddeutschen Meisterschaften im Griechisch-Römischen
Ringkampf.
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| Gut aufgestellt: Der SC Berolina vor dem
Einmarsch
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Die
Voraussetzungen waren bestens - die Hamburger Gastgeber hatten 4 Matten
aufgebaut, 30 Vereine hatten insgesamt 170 Teilnehmer zur Meisterschaft
geschickt. Ermittelt wurden die besten Ringer der Jugendklassen und der
Männer aus den nördlichen Bundesländern
Schleswig-Holstein,
Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Niedersachsen und
Bremen.
In der A-/B-Jugend ging Mihail Karimov in der
Gewichtsklasse bis 85kg für den SC Berolina an den Start.
Mischa hat
in den letzten Wochen eine enorme Leistungssteigerung hingelegt und
dies mit dem Berliner Meistertitel unter Beweis gestellt. Die
Erwartungen waren dementsprechend sehr hoch. In seiner Gruppe hatte
Mischa drei Kontrahenten. Erster Gegner war Max Kriwoschein vom SAV
Torgelow. Im Standkampf neutralisierten sich beide Ringer. Bei eigener
Oberlage konnte sich Mischa jeweils eine 2-er Wertung durch Rolle bzw.
Ankippen sichern. In Unterlage liess er nichts zu und gewann somit
beide Runden mit 3:0 und den Kampf sicher. Im zweiten Kampf gegen
Christian John aus Eisenhüttenstadt war das Glück
Mischa nicht
hold.Beide Runden endeten unentschieden 4:4 und 3:3, jeweils jedoch mit
dem glücklicheren Ende für den Ringer aus
Brandenburg. So konnte Mischa
"nur" noch um Bronze ringen. Diese Aufgabe gegen Vitali Ozmanov vom TuS
Gaarden Kiel erledigte er jedoch souverän und schickte den
Kieler in
beiden Runden mit 7:0 vorzeitig aus dem Rund. Am Ende wurde
ausgerechnet der Torgelower Ringer, den Mischa besiegt hatte, Meister,
da dieser den Eisenhüttenstädter Ringer schulterte.
Dieser wiederum
hatte Mischa zuvor geschlagen. Die Bronzemedaille war jedoch am Ende
verdienter Lohn für einen bemerkenswerten Auftritt Mischas.
Bei
den Männern waren die Gewichtsklassen bis 74 kg und 84 kg am
stärksten
besetzt. Lediglich 4 Ringer bewarben sich um den Meistertitel im 60 kg
- Limit. Sören Kühn und Salis Abdullayev vertraten
die Farben des SC
Berolina und die des Bundeslandes Berlin.
Gleich im ersten Kampf kam es
zum direkten Duell der beiden. Souverän gewann Salis diesen
Kampf (5:1,
8:0) gegen Sören, der zu diesem Zeitpunkt noch etwas
unausgeschlafen
wirkte. Vielleicht spielte aber auch eine Rolle, dass Sören
gerade erst
von einer Erkältung genesen war. In den weiteren beiden
Kämpfen zeigten
sowohl Sören als auch Salis ihre Klasse. Salis fertigte
zunächst Roman
Aldanasov aus Oldenburg mit 6:0 und 7:0 ab und im Anschluß
Aslan
Zakriev vom TuS Gaarden Kiel mit 6:0 und 8:0. Den verkehrten Ausheber
praktizierte Salis dabei in vollendeter Form und mit hohen Amplituden.
Sören gewann die erste Runde gegen Zakriev mit 7:1 und
schulterte den
Kieler in Runde 2. Ähnliches Szenario im Kampf gegen
Aldanasov: 4:0 in
Runde 1, Schultersieg in Runde 2. Gold und Silber für den SC
Berolina
1903!!! Schade war nur, dass beide Berolina- Ringer nur im direkten
Duell gegeneinander richtig gefordert waren. Salis fügte
seiner
beeindruckenden Medaillensammlung in diesem Jahr ein weiteres
Goldstück
hinzu. Er wäre sicherlich auch als bester Techniker des
Turniers in
Frage gekommen, hatte dafür aber zu wenige Kämpfe zu
absolvieren.
In
der Gewichtsklasse bis 84 kg gingen gleich 13 Ringer auf die Matte.
Jörn Dassow vom SC Berolina hatte zu Beginn eine eher dankbare
Aufgabe
gegen Rasmik Babadschan vom TuS Gaarden Kiel. Beide Runden konnte
Jörn
sicher für sich entscheiden. Der Knackpunkt war Kampf Nummer 2
gegen
Alexander Hergert aus Wilhelmshaven. In Runde 1 lag Jörn
bereits
deutlich in Front. Bei eigener Unterlage erkannte der Kampfrichter
gleich dreimal auf verbotene Beinarbeit und disqualifizierte
Jörn
daraufhin. Dies war eine von vielen fragwürdigen
Kampfrichterentscheidungen, die sich leider durch das gesamte Turnier
hindurchzogen. Jörn hatte in diesem Fall darunter zu leiden.
Im dritten
Kampf gegen Stefan Rengert vom SAV Torgelow wollte Jörn es
nochmal
wissen. Mit 4:3 gewann Jörn die erste Runde, verlor die beiden
folgenden Runden dann allerdings deutlich mit 3:7 und 2:6.
Jörn war mit
dieser Niederlage aus dem Turnier ausgeschieden und hatte sich zu allem
Überfluss in diesem Kampf eine Rippenprellung zugezogen. Die
Konkurrenz
war aber auch extrem stark. Norddeutscher Meister wurde letztlich
Waldemar Streib vom Erstligisten PSV Rostock, der auch gleichzeitig als
"Bester Techniker" geehrt wurde.
Im 96 kg - Limit gingen Volkan
Erol und Karsten Sommer für den SC Berolina an den Start. Das
Lospech
brachte beide in denselben Pool. Volkan verlor zunächst
deutlich (0:7,
1:7) gegen den späteren Meister Robert Zymara vom SAV
Torgelow. Im
direkten Berolina-Duell war Karsten abgebrühter und gewann
beide Runden
mit 6:0 und 5:3 sicher. Im Kampf gegen Robert Zymara war für
Karsten
allerdings mehr drin. Die erste Runde verlor Karsten denkbar knapp mit
3:4, nachdem er zunächst den verkehrten Ausheber seines
Gegners kontern
konnte, die Runde dann jedoch knapp abgeben musste. Den zweiten
Durchgang gewann Zymara mit 6:0 deutlich. Volkan sorgte mit einem
Schultersieg im Kampf um Platz 5 für einen für ihn
versöhnlichen
Abschluß. Für Karsten ging es im Kampf gegen
Dittrich Jans vom SC
Roland Hamburg um die Bronzemedaille. Und diese hatte Karsten nach
gewonnener erster Runde (6:2) und bereits deutlicher Führung
in Runde 2
schon zum Greifen nahe, als er sich bei einer eigenen Aktion quasi
selbst auf die Schultern legte. Am Ende also die Plätze 4 und
5 für den
SC Berolina in dieser Gewichtsklasse.
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Siegerehrung
60 kg:
1. Platz Salis Abdullayev
2. Platz Sören
Kühn
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Mit
der Gesamtbilanz von jeweils einer Gold-, einer Silber- und einer
Bronzemedaille kann der SC Berolina dennoch am Ende zufrieden sein,
zumal als zusätzliches Bonbon noch der dritte Platz in der
Mannschaftswertung der Männer heraussprang. Der Dank gilt den
Aktiven
und Trainer Denis Djatchenko, der als frischgebackener Vater eines
gesunden Söhnchens die Mühen der Fahrt nach Hamburg
nicht scheute.
SC
Berolina holt 8 Medaillen bei der Berliner Meisterschaft im
Griechisch-Römischen Stil
31
teilnehmende Sportler hatten sich am Nachmittag des 27.01.2007 in der
Sporthalle des VfL Tegel eingefunden, um die Berliner Meister im
Männerbereich im Griechisch-Römischen Stil zu
ermitteln. Die
grösste Abordnung hatte der SV Luftfahrt Berlin mit 12
Athleten
entsandt. Für den SC Berolina traten Magomed Hamzatow,
Sören
Kühn, Salis Abdullaev, Ilker Koru, Jörn Dassow und
Volkan
Erol auf die Matte. An Prominenz mangelte es in diesem Jahr nicht. So
gingen unter anderem Senol und Ramazan Aydin vom frischgebackenen
Erstligisten Türkischer Ringerverein sowie Martin Obst, Mirco
Redmann, Sven Cammin und Paul Schiwek vom Zweitligisten SV Luftfahrt
Berlin an den Start. Spannung und unterhaltsame Kämpfe waren
somit
vorprogrammiert.
Gewichtsklasse bis 55 kg
Die 4 Teilnehmer ermittelten den Sieger im Nordischen System. Der SC
Berolina war nicht vertreten, allerdings waren mit Abdullah Altay und
Ferhad Qasimow zwei Ringer dabei, die beim SC Berolina trainieren, aber
noch für den Türkischen Kraftsportverein ringen.
Ferhad
Qasimow konnte lediglich den Kampf gegen Abdullah siegreich gestalten.
Gegen Sven Cammin - am Ende ungefährdeter Berliner Meister -
und
den Preussen Marc Fraede stiess Ferhad an seine derzeitigen Grenzen und
wurde am Ende Dritter. Abdullah verlor alle seine Kämpfe und
belegte Rang vier.
Gewichtsklasse bis 60 kg
Mit 7 Ringern war diese Gewichtsklasse am stärksten besetzt.
Der
SC Berolina machte sich berechtigte Hoffnungen auf den Meistertitel,
denn mit Sören Kühn und Salis Abdullaev wurden gleich
zwei
ganz heisse Eisen in die Kämpfe geschickt. Zudem war mit
Magomed
Hamzatow noch ein dritter Ringer gemeldet worden. Sören und
Salis
konnten sich dann auch relativ ungefährdet in ihren Pools
durchsetzen. Sören schulterte Magomed und holte einen
Punktsieg
gegen Ralf Spitzner vom SV Preussen. Salis setzte sich
zunächst
mit einem Schultersieg gegen Daniel Weber durch. Eine echte
Herausforderung war der Kampf gegen Mario Bührig vom SV
Luftfahrt.
Mit 8:1 sicherte sich Salis die erste Runde, gab die zweite dann
allerdings mit 1:3 ab. In der letzten Runde liess Salis jedoch nichts
mehr anbrennen und siegte mit 6:0. Den Finaleinzug perfekt machte Salis
mit einem Punktsieg gegen einen Ringer vom SV Preussen. Magomed wurde
am Ende mit 3 Niederlagen sechster. Im Finale standen sich jedoch wie
erhofft Sören und Salis gegenüber. Knapp mit 4:3
holte sich
Sören die erste Runde. Dann drehte Salis auf und gewann
überlegen mit 6:0 Runde zwei. Die Entscheidung fiel in der 3.
Runde. Mit einer 4:1-Führung ging Sören bei eigener
Oberlage
in die letzte halbe Kampfminute. Was keiner mehr für
möglich
hielt, passierte dann doch. Eine kleine Unachtsamkeit nutzte Salis aus
und holte noch 3 Punkte zum 4:4-Unentschieden. Aufgrund der zuletzt
erzielten Wertung holte Salis am Ende Gold. Ein Riesenerfolg
für
Salis, der vor einem Jahr im Finale der Gewichtsklasse bis 66 kg noch
Andre Kermes unterlegen war.
Gewichtsklasse bis 66 kg
Leider ohne Beteiligung des SC Berolina 1903 e.V. holte sich Senol
Aydin vom Türkischen Ringerverein den Titel.
Gewichtsklasse bis 74 kg
Auch diese Gewichtsklasse war mit insgesamt 6 Kämpfern stark
besetzt. Ilker bekam es in seinem Pool zunächst mit Lars-Erik
Eichler vom SV Luftfahrt Berlin zu tun. Bereits in der ersten Runde war
Feierabend für Ilker. Den Kampf gegen Ramazan Aydin, der
für
sehr sehenswerte, aber auch sehr riskante Wurftechniken bekannt ist,
gab Ilker aus Vorsichtsgründen ab, um etwaige Verletzungen zu
vermeiden. Den Kampf um Platz 5 und 6 verlor Ilker dann auf Schultern
bereits in der 1. Runde. In das Finale zogen Paul Schiwek und Ramazan
Aydin ein. Aydin liess nichts anbrennen und sicherte sich beide Runden
vorzeitig.
Gewichtsklasse bis 84 kg
Der SC Berolina hatte mit Jörn Dassow einen Titelaspiranten im
Rennen, der seine Vorjahreslorbeeren unbedingt verteidigen wollte.
Leider waren lediglich 3 Ringer am Start. Gleich in der ersten
Begegnung wurde die Meisterschaft entschieden. Jörn traf auf
den
Freistilspezialisten vom SV Luftfahrt Berlin Martin Obst, der ansonsten
in der 74-kg-Klasse beheimatet ist. Angst vor der eigenen Courage und
zuviel Respekt vor dem grossen Namen verhinderten, dass Jörn
nach
gewonnener erster Runde in der zweiten den Sack zumachte. Mit 2:4 und
1:3 gingen die beiden letzten Runden verloren. Im zweiten Kampf jedoch
zeigte Jörn sein Potential mit einigen wundervollen
Wurftechniken
und sicherte sich so zumindest die Silbermedaille.
Gewichtsklasse bis 96 kg
Für die positivste Überraschung aus Berolina-Sicht
sorgte an
diesem Abend Volkan Erol im 96-kg-Limit. Nach einem Pflichtsieg gegen
den ältesten Teilnehmer der Veranstaltung musste sich Volkan
dem
Luftfahrt-Ringer Robert Meissner beugen. Dann zeigte er jedoch gegen
Nils Lieberamm - ebenfalls SV Luftfahrt Berlin - seinen
unbändigen
Siegeswillen. Nach 0:3-Rundenniederlage lag Volkan auch im zweiten
Durchgang bereits hinten, wendete das Blatt jedoch in letzter Sekunde
zum 4:3. Die letzte Runde gewann Volkan mit 7:4 und hatte sich damit
Bronze gesichert. Gegen Mirco Redmann war kein Kraut gewachsen, aber
immerhin konnte Volkan auch in diesem Kampf überraschend
punkten.
Redmann wurde überlegen Meister.
Gewichtsklasse bis 120 kg
Nur zwei Ringer und ein Kampf. Sieger wurde Muhammed Yücsel
vom SV Luftfahrt Berlin.
Am
28.01.2007 waren dann die Ringer der A- und B-Jugend an der Reihe. Auch
in dieser Altersgruppe konnte sich der SC Berolina 1903 e.V.
erfolgreich profilieren und nochmals 4 Medaillen abräumen. In
der
Gewichtsklasse bis 58 kg wurde Bols-Ali Eskiew Berliner Meister. Felix
Warth belegte den 4. Platz. Bis 63 kg holte sich Ceyhun Sadykow die
Silbermedaille. Ebenfalls die Silbermedaille erkämpfte in der
Gewichtsklasse bis 76 kg Oleg Lehmann.
Eine Bronzemedaille steuerte in der Gewichtsklasse bis 69 kg Lom-Ali
Eskiew bei.
Zusammenfassend
kann der SC Berolina 1903 e.V. mit zwei Gold-, vier Silber- und zwei
Bronzemedaillen durchaus ein positives Fazit ziehen. Mit den
Norddeutschen Meisterschaften im Freistil (am 03.02.2007, 13125
Berlin-Karow, Achillesstr. 79, ab 10 Uhr) und der Berliner
Meisterschaft im Freien Ringkampf (24.02.2007 Berlin-Treptow,
Kiefholzstraße 274, Zugang über Mosischstraße, ab 16 Uhr, A-
und
B-Jugend am 25.02.2007 ab 13 Uhr) stehen in Kürze die
nächsten Aufgaben an.
16.12.2006
RV Lübtheen gegen
SC Berolina 1903 e.V. im
Rückkampf 24:9
Mit
einem Polster von 12 Pluspunkten machte sich der SC Berolina auf die
Reise nach Lübtheen zum Rückkampf um den Gesamtplatz
3 der
Oberliga Ost / Regionalliga Nord 2006. Aber leider wurde es ein
rabenschwarzer Samstag für die Berolinatruppe. Mit 24:9 kam
man
unter die Räder. Das Gesamtduell hatte der RV
Lübtheen somit
mit 3 Punkten Vorsprung für sich entschieden. Auf
Berolina-Seite
erreichten lediglich Jörn Dassow und Sören
Kühn ihre
gewohnte Form. Das reichte gegen einen an diesem Abend sehr starken
Gastgeber nicht. Die Freistilspezialisten aus Lübtheen konnten
ihre Vorteile in dieser Stilart gegen die eher auf den
griechisch-römischen Ringkampf ausgerichteten Berolina-Ringer
voll
ausreizen. Hinzu kam die für Oberliga- und
Regionalligaverhältnisse gigantische Kulisse von 318
Zuschauern,
die die einheimischen Ringer lautstark unterstützten. Die
Berliner
waren ob dieser Atmosphäre in der Hans-Oldag-Halle sichtlich
beeindruckt. Auch wenn es nur um die goldene Ananas ging, war der
Auftritt der Berliner ein wenig enttäuschend, der erreichte
Gesamtplatz 4 aber letztendlich doch mehr, als man vor der Saison
erwarten durfte und konnte. Dieser positive Gesamteindruck wird haften
bleiben und immerhin war es Berolina gelungen, auch den Heimkampf gegen
den Lübtheener Regionalligisten deutlich für sich zu
entscheiden.
52
kg - GR
Philipp Hübner kampflos 4:0 Gesamt: 4:0
Den ganzen Tag hatte der Lübtheener Sportler geackert, um das
Kampfgewicht zu erreichen. Als die Waage gegen 17 Uhr noch immer 700
Gramm zu viel anzeigte, wurde Philipp zu guter letzt in voller Montur
von Trainer Bert Compas in die Sauna verfrachtet. Und der Aufwand hatte
sich gelohnt. Die Waage zeigte exakt 52 kg an, Berolinas Abdullah Altay
war verhindert - 4:0 für den RV Lübtheen.
120 kg - FR
Marian Rogosch - Volkan Erol 4:0 ( SS rot 1. Runde) Gesamt: 8:0
Volkan stand von vornherein auf verlorenem Posten. Satte 114,8
Kilogramm brachte der Lübtheener auf die Waage,
während bei
Volkan lediglich 87,1 Kilogramm in die Statistik eingingen. Die
Strategie war klar. Eine 0:4-Niederlage sollte möglichst
vermieden
werden. Aber gleich mit der ersten Aktion war dieser ungleiche Kampf
beendet. Marian setzte seine Spezialität - eine Beinschleuder
- so
wirkungsvoll ein, dass Volkan auf beiden Schultern landete. Gesamtstand
8:0 - der Vorsprung der Berliner war auf 4 Punkte geschmolzen.
55 kg - FR
Torsten Schmal - Ferhad Qasimov 4:0 ( SS rot 1. Runde) Gesamt: 12:0
Beide Ringer standen sich bereits eine Woche zuvor in Berlin
gegenüber. Jetzt war allerdings der Freistil-spezialist
Torsten
Schmal, gerade 41 Jahre jung geworden, im Vorteil. Von Beginn an setzte
er Ferhad dann auch mit energischen Beinangriffen unter Druck. Ferhad
fand keine geeigneten Gegenmittel und wurde noch in der ersten Runde
mit einem Doppelnelson geschultert. Da war er dahingeschmolzen, der
12-Punkte-Vorsprung.
96 kg - GR
Robert Schwenck - Jörn Dassow 2:3 (2:6, 5:0, 2:1, 2:3, 1:2)
Gesamt: 14:3
Jörn gab der Mannschaft mit einer bravourösen
kämpferischen Leistung die Hoffnung zurück. Nachdem
er
bereits durchaus vermeidbar mit 2:1 Runden zurücklag, spielte
Jörn seine konditionellen Vorteile aus und sicherte sich die
beiden letzten Runden zum Gesamtsieg.
60
kg - GR
Maurice Hippmann - Sören Kühn 0:3 (1:4, 1:3, 0:6)
Gesamt: 14:6
Nachdem Sören eine Woche zuvor zugunsten von Salis Abdullayev
verzichtet hatte, war er nun wieder an Bord. Er beherrschte seinen
Gegner in allen Runden sicher und viel hätte in der 3. Runde
nicht
gefehlt und Sören hätte seinen Gegner nach einem
Kopfhüftschwung geschultert. So beendete er die dritte Runde
mit
technischer Überlegenheit, den Gesamtkampf mit 3:0 und wahrte
seine weisse Saisonweste mit nicht einem Gegenpunkt. Der RV
Lübtheen lag nun mit 8 Punkten vorn und Berolina hatte wieder
alle
Chancen auf den Gesamtsieg.
84 kg - FR
Gordon Schwenck - Karsten Sommer 4:0 (2:0, SS rot 2. Runde) Gesamt:
18:6
Auch in der Gewichtsklasse bis 84 kg konnte der Freistilspezialist
Gordon Schwenck nun in seiner angestammten Stilart ringen. Das bekam
Karsten gleich unangenehm zu spüren, obwohl er die erste Runde
auch durchaus für sich hätte entscheiden
können. In der
zweiten Runde kam dann das schnelle Aus. Auf der Berolina-Bank
spiegelte sich das blanke Entsetzen auf den Gesichtern wider. Nachdem
es zwischenzeitlich in der Lübtheener Mehrzweckhalle merklich
ruhiger geworden war, ging der Stimmungspegel jetzt wieder deutlich
nach oben. Die Hoffnungen der Berliner ruhten jetzt in erster Linie auf
Salis.
66 kg - FR
Thomas Meinck - Salis Abdullayev 2:3 (0:6, 2:7, 4:2, 8:2, 3:5) Gesamt:
20:9
Salis Abdullayev sollte für 4 Punkte sorgen. Doch dieser Plan
ging
leider nicht auf. Die erste Runde konnte Salis technisch
überlegen
gewinnen. In der zweiten Runde fehlte ein Pünktchen an der
technischen Überlegenheit. Der Kampfrichter hatte bereits
zuvor in
einigen Situationen nicht gerade gästefreundlich gepfiffen. In
der
dritten Runde lag er mit seiner Entscheidung, Salis für einen
Überwurf in´s Aus keine Punkte zuzuerkennen, dem
Lübtheener Ringer dagegen 2, aus Berliner Sicht
gründlich
daneben. Salis war verunsichert. Die vierte Runde verlor er sang- und
klanglos. Dann jedoch mobilisierte Salis die letzten Reserven und holte
sich den Kampfgewinn mit 3:2.
74 kg - GR
Tom Linke - Wulf Richter 4:0 (7:0, 7:0, 6:0) Gesamt: 24:9
Für Wulf war in diesem Kampf kein Blumentopf zu gewinnen. Der
16-jährige Tom Linke vom Stralsunder Feuerwehrsportverein, der
bereits vordere Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften der Jugend
erzielte, war deutlich überlegen, was sich letztendlich auch
im
Ergebnis niederschlug. Eine Punktniederlage wäre sicherlich
möglich gewesen, hätte aber auch nichts mehr daran
geändert, dass sich der RV Lübtheen mit dieser
starken
Vorstellung den dritten Gesamtplatz gesichert hatte.
Der
Dank des SC Berolina gilt den Verantwortlichen den RV Lübtheen
für die Gastfreundschaft. Einige Ringer des SC Berolina
nutzten
die Möglichkeit, in der Trainingshalle des RV
Lübtheen zu
übernachten und gemeinsam mit den Lübtheenern noch
ein wenig
den Saisonabschluss in der zum Tanzsaal umfunktionierten
Hans-Oldag-Halle zu feiern. Vielleicht stehen sich beide Mannschaften
in der kommenden Saison oder auch bei einem Freundschaftskampf wieder
gegenüber. Die Berliner jedenfalls hätten nichts
dagegen, die
geknüpften Kontakte in Zukunft zu intensivieren.
9.12.2006
Ringermen´s Friend II gegen
SC Berolina 1903 e.V. endet 17:14
Mit
einer knappen Niederlage bei den Ringermen's Friend beendete der SC
Berolina als Poolzweiter die Oberliga Ost 2006. Von der gleichzeitigen
Niederlage des RV Hennigsdorf in Torgelow bei der KG Vorpommern II
konnte der SC Berolina leider nicht profitieren, lieferte sich jedoch
mit dem zweiten Berliner Verein im Pool trotz gravierender
Personalprobleme einen offenen Schlagabtausch. Dabei sah es bis zum
letzten Kampf noch so aus, als könnte der SC Berolina trotz
Nichtbesetzung des 84 kg - Limits die grosse Überraschung
schaffen.
52 kg - GR
Jan Gumtz - Abdullah Altay 0:4 (0:1 Schultersieg) Gesamt: 0:4
Für einen Auftakt nach Maß sorgte erneut Abdullah
Altay. Gleich in der ersten Runde schulterte er seinen Gegner.
120 kg - FR
Matthias Ringel - Sören Schwuchow 1:3 (3:0, 1:1, 0:1, 0:2)
Gesamt: 1:7
Gegen einen erfahrenen und trotz seines Alters immer noch sehr
gefährlichen Matthias Ringel, seines Zeichens ein
ausgewiesener
Freistilspezialist, galt es für Sören, vorsichtig zu
agieren
und insbesondere auf die zu erwartenden Beinangriffe gut vorbereitet zu
sein. Und ab der zweiten Runde hatte sich Sören dann auch sehr
gut
auf seinen Gegner eingestellt, liess nichts mehr zu und sorgte selbst
immer für eigene Wertungen. Der Lohn für diesen
Auftritt war
der längst fällige erste Saisonsieg.
55 kg - FR
Marc Fraede - Farhad Qasimow 4:0, Gesamt: 5:7
Dass das hier kein Spaziergang für Farhard werden
würde,
wurde bereits in der ersten Runde deutlich. Farhad hielt gut gegen,
konnte jedoch den 1:2-Rundenverlust gegen seinen starken Gegner nicht
verhindern. In der zweiten Runde passierte es dann: Farhad wurde
geschultert. Eine schmerzhafte Niederlage, die Farhad in seiner
weiteren Entwicklung jedoch nicht aufhalten wird. Trotz dieser
Niederlage hat Farhad mit insgesamt 26 errungenen Punkten in der
Mannschaftswertung den zweiten Platz belegt. Diese Vorgabe konnte nur
noch von Sören Kühn getoppt werden.
96 kg - GR
Moritz Müller - Jörn Dassow 3:0 (7:0, 5:0, 2:0)
Gesamt: 8:7
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